meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Some­thing

  • 9 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:15 min

Es gibt Dinge, die brau­chen mehr als 1000 Bilder. Von Worten ganz zu schwei­gen. Meist sind es unbe­deu­tende Klei­nig­kei­ten, durch die man von jetzt auf sofort von der Über­hol­spur geschleu­dert wird um sich kurze zeit später auf einem merk­wür­dig über­füll­ten Stand­strei­fen wieder­zu­fin­den. Es sind Momente in denen man sich Fragen stellt, die man niemals ausspre­chen würde. Denn dann würden sie weh tun und man könnte sie nicht einfach mit einem lässi­gen Kopf­schüt­teln vertrei­ben.

In diesen Momen­ten tauchen sie meis­tens über­ra­schend auf. Gerade eben noch fragt man sich die absur­des­ten Dinge, dann kommen fünf Töne aus dem nächst­bes­ten Klan­ger­zeu­ger und alles ist auf irgend­eine Art und Weise wieder gut. Bis zum nächs­ten Gedan­ken.

Manch einen Tag geht das von morgens bis abends so. Kein Anfang, kein Ende, kein Weg. Einzig die Klänge bilden ein Draht­seil, an dem man sich durch den Tag hangeln kann. Dann kommen wieder Tage, da weiß man schon vorm wach­wer­den, dass man gut daran tut, nicht auf solche Wunder zu warten.