meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Univer­­­sally Speak­ing

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:12 min

Schrei­ben ist anders. Wenn man schreibt benutzt man andere Worte. Man denkt nach über die Anord­nung, die Satz­zei­chen, den tiefe­ren Sinn. Den Inhalt der zwischen den Zeilen stehen soll. Da benutzt man manch­mal Worte, die man so niemals in einer echten Unter­hal­tung benut­zen würde.

Aber gibt es das über­haupt noch, echte Unter­hal­tun­gen? Sind wir nicht durch Blogs, Chats, Twit­ter, E-Mail, SMS, etc. schon endlos weit von norma­len Unter­hal­tun­gen entfernt, wie es über­haupt geht? Wann habt ihr denn zum Beispiel, das letzte mal länger als sagen wir eine Stunde mit jeman­dem gere­det ohne auch nur eines dieser Hilfs­mit­tel in Anspruch zu nehmen? Schon eine Weile her? Probiert es mal wieder.

Es ist wich­tig, die Bedeu­tung von möglichst vielen Worten stän­dig parat zu haben. Dieser  so genannte primäre Wort­schatz. Der defi­niert uns. Denn nur der grenzt unsere Schlag­fer­tig­keit ein. Außer­halb der tech­ni­sier­ten Welt in der meist keiner merkt, das man viel­leicht noch den ein oder ande­ren Fakt schnell googlet oder hier und da noch eine kleine Verschö­ne­rung vornimmt.