meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Hide and Seek

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:12 min

Kinder­spiele. Wisst ihr noch, damals, als wir klein und naiv waren und uns nichts, rein gar nichts von dieser Welt inter­es­siert hat? Als wir Immer einfach genau dann glück­lich sein konn­ten wenn wir es woll­ten, als es immer die einfa­chen Dinge waren, die uns Freude berei­te­ten. Das Beim-laufen-nicht-auf-die-Ritzen-zwischen-den-Plat­ten-treten zum Beispiel, oder einfach so auf einer Bord­stein­kante balan­cie­ren, oder „Ich sehe was, was du nicht siehst“ spie­len, oder voll­kom­men sinn­lose Dinge zählen, oder Verste­cke spie­len, oder Fange, etc.
Das sollte man nicht lassen wenn man erwach­sen wird. Denn genau das ist es, was man braucht, wenn man mit dem falschen Fuss aufge­stan­den ist und zu allem Über­fluss dann auch noch der Kaffee alle ist. Natür­lich finden sich mit dem Älter werden auch neue – oder besser: andere – Wege zum Schnell­glück­lich­sein. Lesen zum Beispiel, oder Musik hören, aber ist das denn ein Grund die alten Gewohn­hei­ten für immer in die „kindisch“-Schub­lade zu verban­nen und nur noch darüber zu schmun­zeln, wenn man Kinder dabei beob­ach­tet? Ich finde nicht.

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