meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Better Than Heaven

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:11 min

Es gibt diese Worte. Sie blei­ben einfach im Kopf und schwir­ren umher und drehen jeden Gedan­ken. Einmal. Zwei­mal. Drei­mal. Oder noch öfter. Eben genau so lange wie die Gedan­ken­schraube braucht um bei „schön“ anzu­kom­men. Nicht öfter, das wäre über­trie­ben.

„Ich vermisse dich.“ sind drei solche Worte. Wenn sie denn vom rich­ti­gen Menschen kommen. Der Zeit­punkt ist eigent­lich egal. Vermis­sen kann man sich ja leider viel zu oft. Da reicht schon eine tren­nende Glas­scheibe.

„Ich denke an dich.“
Mäch­ti­ger, viel mäch­ti­ger als das bloße Vermis­sen ist das anein­an­der­den­ken. Fast glaubt man, Berge verset­zen zu können im ausge­lös­ten Gefühl durch Lesen oder Hören. Meis­tens Lesen. Das macht es noch gran­dio­ser aber zugleich auch noch schlim­mer. Und doch fällt es trüben Gedan­ken in solchen Zeiten schwer sich gegen den Schrau­ben­schlüs­sel zu wehren und schön gedreht zu werden.
Dann kommt der Schluck­auf. Dann ist man glück­lich.