meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Love Song to a Stran­ger

  • 9 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:29 min

Ich liebe dich. Ich liebe dich wenn du lachst, wenn du weinst, wenn dein linkes Auge zwin­kert und das rechte dabei still­steht, wenn du nicht aufhö­ren kannst zu reden, wenn du stil­ler bist als eine Biblio­thek bei Nacht, wenn du lachst, wenn du weinst, wenn du singst, wenn du da bist, wenn du weg bist, sogar wenn du nervst. Einfach immer. Montags, Diens­tags, Mitt­wochs, Donners­tags, Frei­tags, Sams­tags, Sonn­tags, Morgens, Mittags, Abends, Nachts, vor dem ersten Kaffee und nach dem letz­ten Tee. Dein „Du“ ist ohne Zwei­fel ein ganz beson­ders einma­li­ges „Du“. Du weißt was du bist, was du willst, was du hast, was du brauchst, was du darfst und du fragst noch immer gern „Warum?“. Du bist der erste Sonnen­strahl nach dem letz­ten Regen­trop­fen, die schönste Schnee­flo­cke am ersten Winter­tag, das goldenste Herbst­laub, einfach alles, einfach über­all.
Ich sehe gerne, wie du deine Hände faltest, so wie es die alten Leute tun, und wie du dann der Dinge harrst, die dir über den Tag hinweg begeg­nen werden. Ich mag es zu sehen, wie du nach­denkst, ange­strengt, den Kopf mit beiden Händen stüt­zend, die Stirn runzelnd, immer bereit mit dem nächs­ten Gedan­ken die Welt zu verän­dern. Du wirst sie verän­dern. Irgend­wann. Da bin ich mir sicher. Du bist zu einzig­ar­tig um nichts zu bewe­gen, sogar zu einzig­ar­tig um nur mich zu bewe­gen.