meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Once

  • 9 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:34 min

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Allein die Musik von Glen Hansard und Marketa Iglova zu hören ist verzau­bernd. Einzig­ar­tig schön jeder der Titel. Doch auch: Eines dieser Werke die man am besten Nachts hört, wenn man auch zu zweit noch alleine ist, wenn man seine gesamte Aufmerk­sam­keit der Musik widmen kann. Denn nicht weni­ger als das verdient sie.

Noch unend­lich viel schö­ner werden die Lieder aller­dings, wenn man sie einge­bet­tet in den Film Once genießt. Once ist einer dieser vielen vielen Musik­filme die es auf der Welt gibt. Dachte ich vor dem ersten sehen. Danach war alles anders. Die Natür­lich­keit der Haupt­dar­stel­ler und die schlichte Eleganz der filmi­schen Darstel­lung versprü­hen einen ganz eige­nen Charme. Dazu kommt, dass der Film einfach Irland atmet. Was in Anbe­tracht der Szene­rie und der Geschichte nicht weiter verwun­der­lich ist, aber dieser Film würde sogar Irland atmen, wenn mitten im Austra­li­schen Outback aufge­nom­men worden wäre.

Wenn ich gut darin wäre Film­kri­ti­ken zu schrei­ben, dann würde ich dies gerne noch sehr viel umfang­rei­cher und länger tun. Leider bin ich das aber nicht. Ande­rer­seits hat das ja auch Vorteile. Schließ­lich kann ich auf die Art jetzt einfach sagen: Wer hand­ge­machte Singer-Song­wri­ter Musik mit irischem Flair, Irland und idea­ler­weise auch noch Musik­filme mag, sollte sich mal Gedan­ken darüber machen, ob er Once nicht viel­leicht seiner Film­samm­lung einver­leibt.