meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

For Emma

Manch­mal braucht es keine großen Worte.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=i6S__IpVpSQ[/youtube]

Manch­mal kann man aus einem wunder­schö­nen Lied ein Meis­ter­werk machen.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=45v5bWOm_dU[/youtube]

Manch­mal ist es einfach schön.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Tyct­kryo0ms[/youtube]

 

While My Guitar Gently Weeps

  • 6 years ago veröffentlicht
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  • Erwartete Lesezeit: 01:31 min

Der wesent­li­che Unter­schied zwischen Freund­schaft und Verwandt­schaft ist, dass man sich letz­tere nicht aussu­chen kann. Doch kann man sich denn seine Freunde wirk­lich immer aussu­chen? Gibt es nicht Situa­tio­nen im Leben, in denen es mehr als nur ratsam ist, sich mit dem ein oder ande­ren Menschen gut zu stel­len. Man muss dieses hoch­schla­fen ja nicht immer zu wört­lich nehmen, aber das Vitamin B. Das gibt es. Das ist die eine Seite der Nicht­wähl­bar­keit bei Freund­schaf­ten.

Die andere ist, dass Freund­schaf­ten gerade weil sie nicht einfach da sind wie Verwandt­schaft eine ganz andere Art von Pflege und Vertrauen und Gegen­sei­tig­keit bedür­fen. Man strei­tet sich mal oder redet einfach anein­an­der vorbei. Das ist zwar selten gut aber normal und auch wich­tig. Wenn immer alles perfekt wäre wäre auch immer alles lang­wei­lig. Dennoch ist es wich­tig, dass man immer versucht den ande­ren zu verste­hen, sich auf die Probleme einzu­las­sen und Lösun­gen zu finden. Denn genau das zeich­net (gute) Freund­schaf­ten aus. Leider wird viel zu oft der Weg des gerings­ten Wider­stan­des gewählt und man schiebt die Schuld komplett auf den jeweils ande­ren und beruft sich auf den eige­nen sinn­lo­sen Stolz. Dabei könnte alles so einfach sein. Mitein­an­der Reden!

I don't know how you were inver­ted
no one aler­ted you

The Beatles
 

Inde­fi­ni­tely

  • 6 years ago veröffentlicht
  • 2 Kommentare
  • Erwartete Lesezeit: 00:33 min


Es ist als ob man gefan­gen wäre, zusam­men­ge­presst von Wäsche­klam­mern. Das Herz zusam­men­ge­schnürt, der ganze Körper möchte schreien, jede Faser ringt nach Aufmerk­sam­keit. Und der Bauch, der baut sich ein klei­nes Nest was gegen alles drückt. Dann will man Heulen und kann nicht. Weil irgend­was dage­gen spricht. Wahr­schein­lich darf man nicht, wenn man will, sondern muss nur wenn man nicht sollte. Natur­ge­setze sind manch­mal ziem­lich nervig.
 

The Perfect Song

  • 6 years ago veröffentlicht
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  • Erwartete Lesezeit: 01:21 min

Musik ist ja sowieso das Allheil­mit­tel. Immer ist genug davon da, nie muss man sich sorgen machen, dass es irgend­wann mal nicht das passende Lied für den momen­ta­nen Gemüts­zu­stand gibt.

Denkste.

Unprak­ti­scher­weise gibt es Situa­tio­nen in die Köpfe kommen können in denen einfach kein Lied passen will. Dann sucht man stich­wort­haft aber eigent­lich zusam­men­hangs­los irgend­ein irgend­wie passen­des Lied. Auf YouTube, Last.fm, über­all. Und trotz­dem findet man nichts. Weil man falsch sucht, meis­tens.

Wenn man Glück hat begeg­net man recht zeit­nah oder auch etwas später einem Menschen der einen versteht, so rich­tig, so ohne Worte. Und der weiß welches Lied für ihn passen würde. Dann braucht man kein Glück mehr sondern nur noch seine Ohren um den Kopf endlich erlö­sen zu können von der Suche nach dem rich­ti­gen Lied. Dann ist alles wieder gut.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=e1lr3w­nR7w0[/youtube]

Es gibt für jede Situa­tion das rich­tige Lied. Aber nicht für jeden Menschen und jede Situa­tion. Aber wenn sich zwei Menschen finden, die fast immer rich­tige Lieder für die Sorgen und Wünsche und Freu­den des Ande­ren finden, dann ist das schön.

 

Just The Faces Change

  • 6 years ago veröffentlicht
  • 2 Kommentare
  • Erwartete Lesezeit: 01:20 min

Ich würde was drum geben mal wieder so rich­tig natür­lich sein zu können. Tagein tagaus die selbe Maske, immer nett und hilfs­be­reit für die ganze Welt. Ist ja auch nicht so wich­tig, dass nie was zurück kommt. Als ob ein winzig klei­nes Danke schon zu ewiger Erge­ben­heit verpflich­tet. Wäre mir neu.

Die Schat­ten­seite des Gutfreund seins. Nicht­mal. Eigent­lich die Schat­ten­seite des hier Mensch seins. Niemals ehrlich sein. Sich wie alle ande­ren auch verste­cken. Weil wir Angst vor uns selbst haben. Nicht vor den ande­ren.

Es macht keinen Spaß jeden Morgen in der U-Bahn den Volks­trau­er­tag­ge­sichts­aus­druck präsen­tiert zu bekom­men, gerade so, als ob kurz vorm Einstieg acht schwere Tragö­dien auf einmal einge­tre­ten sind. Das kann man selbst als Frohna­tur nicht ewig durch­hal­ten. Recht schnell legte ich mir auch diese hübsche Melan­cho­lie­maske zu, werd ich wenigs­tens nicht mehr so komisch ange­se­hen, so wie man ange­se­hen wird, wenn man es wagt in der freien Wild­bahn zu lachen.

Wie auch immer.

Mal da drau­ßen und nicht auf euren Bild­schir­men mein inne­res nach außen kehren dürfen. Das wäre was feines.