meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

While My Guitar Gently Weeps

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:31 min

Der wesent­li­che Unter­schied zwischen Freund­schaft und Verwandt­schaft ist, dass man sich letz­tere nicht aussu­chen kann. Doch kann man sich denn seine Freunde wirk­lich immer aussu­chen? Gibt es nicht Situa­tio­nen im Leben, in denen es mehr als nur ratsam ist, sich mit dem ein oder ande­ren Menschen gut zu stel­len. Man muss dieses hoch­schla­fen ja nicht immer zu wört­lich nehmen, aber das Vitamin B. Das gibt es. Das ist die eine Seite der Nicht­wähl­bar­keit bei Freund­schaf­ten.

Die andere ist, dass Freund­schaf­ten gerade weil sie nicht einfach da sind wie Verwandt­schaft eine ganz andere Art von Pflege und Vertrauen und Gegen­sei­tig­keit bedür­fen. Man strei­tet sich mal oder redet einfach anein­an­der vorbei. Das ist zwar selten gut aber normal und auch wich­tig. Wenn immer alles perfekt wäre wäre auch immer alles lang­wei­lig. Dennoch ist es wich­tig, dass man immer versucht den ande­ren zu verste­hen, sich auf die Probleme einzu­las­sen und Lösun­gen zu finden. Denn genau das zeich­net (gute) Freund­schaf­ten aus. Leider wird viel zu oft der Weg des gerings­ten Wider­stan­des gewählt und man schiebt die Schuld komplett auf den jeweils ande­ren und beruft sich auf den eige­nen sinn­lo­sen Stolz. Dabei könnte alles so einfach sein. Mitein­an­der Reden!

I don't know how you were inver­ted
no one aler­ted you

The Beatles