meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Extin­guish Me

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:53 min

Dann ist auf einmal eben nicht mehr alles gut. Dann fällt einem wieder ein, dass man auf Wolken ja gar nicht schwe­ben kann, die ganzen Natur­ge­setze versauen einem den sowieso schon ange­knacksten Tag. Was heißt hier Natur­ge­setze? Die Natur spielt auch ohne Gesetze nicht mit. Die guten alten Sommer­ge­wit­ter sind auch nur noch Schat­ten ihrer selbst. Ein klei­ner Faden hängt in der Luft. Zu klein, um sich daran klam­mern zu können.

(via elefan­ten­rue­sel)


Doch sollte man es nicht wenigs­tens versu­chen? Nicht zu schnell den Rettungs­fa­den der Hoff­nung hängen lassen? Wer weiß das schon. Manch­mal ist es eben nicht so einfach. Da schwir­ren mehr eigent­lich und viel­leicht und könnte und hätte und dürfte und warum durch den Magen als Schmet­ter­linge jemals Platz finden würden. Dummer­weise erzeugt jedes einzelne von ihnen die Nega­tiv­wir­kung des Schmet­ter­lings­ge­fühls. Gar nicht so einfach, nicht daran zu denken, dass da ja nicht nur eins ist.

An manchen Tagen möchte man einfach weder Hammer noch Nagel sein, möchte nicht mal von außen auf dieses Wesen blicken müssen, das man reprä­sen­tiert. Es sind diese Tage, an denen man nicht umhin kommt Bridge Over Troub­led Water zu hören. Nicht einmal, nicht zwei­mal, stän­dig. Es sind diese Tage an denen jedes winzige Zeichen von Kommu­ni­ka­ti­ons­auf­nahme dank­bar entge­gen­ge­nom­men wird in der Hoff­nung, dass es endlich die eine Infor­ma­tion ist, auf die man so sehn­lichst wartet. Es sind diese Tage, die im Gedächt­nis blei­ben, obwohl es genau diese Tage sind, die man so schnell wie möglich verges­sen will.

Hier war mal ein Video. Das ist jetzt aber nicht mehr auf YouTube. (meh.)