meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Music When The Lights Go Out

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 04:26 min

Der Daniel hat gefragt, unter ande­rem die Suse. Die hat dann unter ande­rem mich gefragt. Was gefragt, werdet ihr jetzt denken. Folgende 16 Fragen. Antwor­ten wie immer ohne Gewehr.

  1. Ein Lied aus deiner frühs­ten Kind­heit

    Kind­heit, das ist doch schon so lange her. Lege mich einfach mal auf John Lenn­ons Imagine fest. Schon allein, weil es eines dieser ganz beson­ders groß­ar­ti­gen Lieder ist.

  2. Ein Lied, das dich an einen Urlaub erin­nert

    „Ruby ruby ruby“ schallte es auf der Abifahrt. Ist irgend­wie im Kopf geblie­ben. Kaiser Chiefs also. Ruby.

  3. Ein Lied, von dem du in der Öffent­lich­keit nicht so gerne zuge­ben möch­test, dass du es eigent­lich ganz gerne magst

    Ich könnte ja jetzt was von Brit­ney Spears und Avril Lavi­gne und wie sie alle heißen erzäh­len. Dummer­weise gibt es ja da seit eini­gen Jahren dieses selt­same Last.fm, wo ja sowieso jeder sehen kann, was ich so für pein­li­che Lieder höre. Um es kurz zu machen: Gibts nicht.

  4. Ein Lied, das du in deinem Leben vermut­lich am häufigs­ten gehört hast

    Das dürfte vermut­lich irgend­was von Oasis sein. Entwe­der Wonder­wall oder Don't look back in Anger. Egal, beide groß­ar­tig.

  5. Ein Lied, das eine deiner liebs­ten Bands reprä­sen­tiert

    Dazu müsste man Bands hören, die reprä­sen­ta­tive Lieder schrei­ben. Ach Mist, mach ich ja. Das macht die Wahl trotz­dem nicht einfa­cher. Ich entscheide mich jetzt einfach mal für Hospi­tal Beds von den Cold War Kids. Hat alles, was die Cold War Kids ausmacht und diesen ganz beson­de­ren Charme großer Kunst.

  6. Ein Lied, in dem du dich selbst wieder­fin­dest

    The Verve – Catching the Butter­fly. Weil ist so.

  7. Ein Lied, das dich an eine spezi­elle Bege­ben­heit erin­nert

    Du erkennst mich nicht wieder von den Helden. Die Art, wie Judith das auf dem Hurri­cane 2006 gesun­gen hat, werde ich nie verges­sen.

  8. Ein Lied, bei dem du am besten entspan­nen kannst

    Ach man, diese Fragen sind einfach nicht geschaf­fen für die vielen schö­nen Lieder, die es gibt.
    Brian Eno – Tal Coat

  9. Ein Lied, das für eine rich­tig gute Zeit in deinem Leben steht

    Die rich­tig gute Zeit war das Ende der Schul­zeit und die Wiede­rent­de­ckung von Radio­heads OK Compu­ter. Exit Music (For a Film).

  10. Ein Lied, das momen­tan ein Lieb­lings­song ist

    Da kann ich beim besten Willen nicht ein Lied auswäh­len.

    • The Clogs – Last Song

    • Rachael Yama­gata – The Only Fault

    • The Natio­nal – You were a kind­ness


  11. Ein Lied, das du deinem besten Freund widmen würdest

    Ganz ohne Beatles gehts eben doch nicht. All Things Must Pass von George.   Aus Grün­den.

  12. Ein Lied, bei dem du das Gefühl hast, dass es außer dir niemand gerne hört

    Hier muss einfach Lose Your­self von Eminem hin. Weil ja heut­zu­tage keiner mehr Hip Hop mag. Lose Your­self mag nicht gerade zu den Meis­ter­wer­ken für die „wahren“ Fans gehö­ren, ich persön­lich fand es schon immer und finde es noch immer eines der besten Lieder, die jemals über Musik geschrie­ben wurden.

  13. Ein Lied, das du vor allem aufgrund seiner Lyrics magst

    Ich mag wenige Lieder nicht wegen des Lied­tex­tes (Ja es gibt da auch ein deut­sches Wort für.) Schwie­rige Entschei­dung also. Kate Nash – Nicest Thing.

  14. Ein Lied, bei dem du dich bestens abrea­gie­ren kannst

    To Sacri­fice a Child von Chikinki. Und ein paar andere.

  15. Ein Lied, das auf deiner Beer­di­gung gespielt werden sollte

    Eindeu­tig Elton Johns Fune­ral for a Friend/Love lies blee­ding von seinem Klas­si­ker (sic!) Good­bye Yellow Brick Road. Und alle Tanzen, also ab da wo es sich dann anbie­tet.

  16. Ein Lied, das du zu den besten aller Zeiten rech­nen würdest

    The Kinks – Come Dancing. Schon allein, weil die Armen immerzu im Schat­ten von den Geröll­hei­mern und den Pilz­köp­fen stan­den. Unbe­rech­tigt.

    Nunja. Illus­t­rer Mix ist da zusam­men gekom­men. Könnte man ja fast über­le­gen darüber zu schrei­ben, wie sich das hinter­n­an­der­weg anhört. Ich wünsche mir jetzt flei­ßi­ges Nach­den­ken- und Aufschrei­ben und so von Lea, Ines und Matt­hias.