meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Einmal Leben, bitte.

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:11 min

Und am Ende liegst du in irgend­ei­ner Stadt in irgend­ei­nem Haus in irgend­ei­nem Bett und hörst dem Leben zu. Verste­hen ist schwie­rig, weil das Wörter­buch irgendwo auf dem Weg verlo­ren gegan­gen ist. Verste­hen ist aber schein­bar auch nicht so wich­tig, solange genü­gend Tinte und Papier da sind um den Kopf leer zu schrei­ben.

Zuerst geht der Glaube an die heilende Wirkung von Sonnen­un­ter­gän­gen flöten. Urbane Legende. Funk­tio­niert bestimmt nur drei mal im Leben und nur wenn man zufäl­lig gerade mit dem rich­ti­gen Menschen am rich­ti­gen See in Südschwe­den ist.

Danach die Sicher­heit, das immer die rich­tige Musik da sein kann, wenn Musik da sein sollte. Für manche Situa­tio­nen gibt es schein­bar einfach kein Lied. Fürs allein in Gesell­schaft sein, sich irgend­wie so halb wohl fühlen aber doch ganz woan­ders hinträu­men zum Beispiel.

Zu sagen das alles doof ist, wäre gelo­gen. Es gibt ja immer­hin noch Bücher. Aber irgend­wann bringt Lesen auch nichts mehr. Und dann?