meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Time Honou­red Tradi­tion

  • 7 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:24 min

Ankom­men hat sehr viel mit der rela­ti­ven Nähe von Menschen zu tun. Man kann nicht wirk­lich ankom­men an Orten, an denen man nieman­den kennt. Ankom­men kann man nur da, wo Menschen in der Nähe sind. Manche Menschen können weiter weg sein als andere um trotz­dem rela­tiv nah zu sein. Es ist ja selten wirk­lich wich­tig, wie weit weg jemand in dieser Welt da drau­ßen ist. Wich­tig ist, wie weit weg der Mensch ist, wenn man ihn braucht. Und was nötig ist, um die jewei­lige Entfer­nung zu über­win­den.

Manch­mal reicht digi­ta­ler Text. Manch­mal sogar analog geschrie­be­ner. Fast immer können Stim­men helfen. Egal ob nun am Tele­fon oder direkt oder auch nur im Kopf beim Lesen von Text.

Ankom­men hat sehr wenig mit der Umge­bung zu tun. Man kann über­all ankom­men. Man kann auch über­all schnell und leicht ankom­men. Wenn man weiß, dass jemand da ist, wenn man jeman­den brau­chen sollte. Egal wann. Egal für was.

Losge­hen hat sehr wenig mit der rela­ti­ven Nähe von Menschen zu tun. Die verän­dert sich zwar schein­bar, doch eigent­lich bleibt sie gleich. Eigent­lich gibt es dafür auch ein einzi­ges Wort: Freund­schaft.

Lass uns Freunde blei­ben.

Sollte man öfter sagen.

Und schaf­fen.