meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

I will survive

  • 7 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:18 min

Tagein tagaus lebt man Musik hörend vor sich hin, mal mehr als Texte­hö­rer, mal mehr als Melo­die­hö­rer, mal als Ryth­mus­ge­nie­ßer, doch die ganze Zeit über bleibt die Sicher­heit, dass das ja alles nur Kunst ist. Kunst, die einem bei aller Schön­heit oder endlo­ser Trau­rig­keit nichts anha­ben kann, die einen nur kurz berührt, kaum spür­bar, diese Art der Berüh­run­gen, die mit dem nächs­ten Schul­ter­zu­cken schon lange der Vergan­gen­heit ange­hö­ren.

Wir fühlen uns immer so sicher vor Kunst, solange sie uns nicht im falschen Moment anspringt. Wir sind ja so dumm.

Wir soll­ten aufhö­ren, zu verges­sen, dass Künst­ler immer eine Botschaft trans­por­tie­ren wollen, egal, wie gut sie sie vepa­cken. Insbe­son­dere dann, wenn wir mal wieder im falschen Moment von wem auch immer das unver­ges­sene „…as long as I know how to love I know I'll stay alive…“ hören und uns zu allem Übel und weil es so viel Spaß macht, sich selbst ein biss­chen zu quälen, fragen, ob man wirk­lich wissen muss, wie man liebt, um zu über­le­ben.