meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

(Über­wind­bare) Gren­zen

Es gibt eine Form von Aben­d­rot, dessen Schön­heit weit über das norma­ler­weise greif­bare hinaus­geht. Es ist dieses Aben­d­rot, welches einem, wenn auch nicht für viel mehr als eine halbe Stunde, das Gefühl gibt, dass all die großen und klei­nen Probleme in der Welt und all die größe­ren und klei­nen Sorgen, die man selbst mit sich herum trägt, nicht von Dauer sein können. Die pure Eleganz der Erschei­nung und deren Nähe zum Rand der Vorstell­bar­keit lässt Magie durch den Betrach­ter wandern. Viel­leicht braucht es nur ein paar mehr dieser Aben­d­rote und ein paar mehr Menschen, die diese Magie spüren, damit am Ende tatsäch­lich alles gut wird.

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Schlan­gen­li­nien

Ich will stehen blei­ben. Nur für einen Moment. Mich einmal nicht bewe­gen. Auch nicht im Kopf. Mir ist bewusst, sehr schmerz­haft sogar, dass das nicht geht. Doch gerade deswe­gen und genau deshalb wünschte ich so sehr, es wäre möglich. Es geht mir doch nur um ein paar Sekun­den. Einen klei­nen Moment Ruhe von dem ewigen Sturm, von den unend­lich einströ­men­den Dingen, dem Zwang stän­dig zu fühlen. Zu reagie­ren und zu retro­spek­tie­ren. Zu reka­pi­tu­lie­ren wäre ange­brach­ter, womög­lich sogar ohne das Prefix, man müsste tatsäch­lich ein einzi­ges Mal nur sich nicht im mindes­ten kümmern müssen um die Menschen, die Herzen und all die Schmer­zen, die um einen herum sich in endlo­sen Schlan­gen­li­nien verkno­ten.

 

Anywhere Is

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the waves still keep on waving
and I still keep on going