meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Kopf­brem­sen

  • 7 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:09 min

Es gibt Lieder, die ziehen dich runter, egal wie gut du drauf bist. Die schlei­chen in deinen Kopf und verzie­hen erst­mal Augen und Mund und wandern dann lang­sam weiter gen Herz um es fest zu umklam­mern und nicht mehr loszu­las­sen, bis endlich die Tränen­drü­sen laufen und der ganze Körper klamm wird vor Angst und Trauer.

Hide and Seek von Imogen Heap ist eines dieser Lieder. Sogar mit der beson­de­ren Fähig­keit, dass es oft schon reicht, einfach nur für einen winzi­gen Moment an das Lied zu denken, damit das Schick­sal seinen Lauf nimmt. Im Grunde ist das eine gute Sache. Wir sind zwar sowieso schon tenden­zi­ell die meiste Zeit wegen irgend­wel­chem Mist trau­rig, aber manch­mal, manch­mal braucht man einfach ganz drin­gend etwas, womit man mit hundert prozen­ti­ger Garan­tie sofort wieder auf den Boden zurück kommt. Dafür sind dann solche Lieder da.

(Auch: Halle­lu­jah in der Version von Jeff Buck­ley, Meine Freun­din lag im Koma und alles was sie mir mitge­bracht hat ist dieses lausige T-Shirt von Wir sind Helden, Die Gymno­pe­dies von Erik Satie, …)