meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

The Geek Shall Inhe­rit The Earth

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=FG_OZ7kUNYs[/youtube]

Es tut weh, so zu sein, wie du soll­test
Es tut weh, zu sein, wie du bist
Aber wenn der Quar­ter­back kommt
Um dir die Brille abzu­neh­men
Sag ihm: „Danke, die bleibt, wo sie ist!“
 

Alas­ka­ni­sie­rung, die

Alas­ka­ni­sie­rung, die:

Fort­wäh­rend mehr Bücher der eige­nen Samm­lung hinzu­fü­gen, als man jemals in einem Leben lesen kann.

 

Über Frei­heit

Ich möchte frei sein.
Dieser kurze Satz würde an und für sich reichen, um im groben die halbe Mensch­heits­ge­schichte zusam­men­zu­fas­sen.

Ich möchte frei sein.
In meinem Latein­un­ter­richt lernte ich das wunder­schöne Verb vacare kennen. Frei sein von etwas. Doch von was? Vom unmit­tel­ba­ren, persön­li­chen Umfeld, von Sorgen jegli­cher Art oder vom Glau­ben an das Gute im Menschen?

Ich möchte frei sein.
Gut und rich­tig frei. Man kann ja auch falsch frei sein. Das nennt man dann meist große Errun­gen­schaft der Mensch­heit und das hat meist sehr viel mit Ansich­ten älte­rer Herren zu tun. Leider.

Stop. Zurück­spu­len. Bis zum Anschlag des Band­an­lauf­stückes. Klack. Erneute Wieder­gabe.

Ich möchte frei sein.
Diese vier Worte könn­ten mein Leben mehr als zwei Mal um 180 Grad drehen, wenn die Mensch­heit nicht so unfass­bar intel­li­gent gewe­sen wäre, den Konjunk­tiv zu erfin­den.

Ich möchte frei sein.
Frei­heit. Eines der großen Ideale, sowohl in der Kunst als auch in Poli­tik und Gesell­schaft. Und doch auch: Frei­heit, reine Einbil­dung?

Ich möchte frei sein.
Doch bin ich weni­ger frei, wenn ich nicht auch manch­mal nicht frei sein will?

Ich möchte frei sein, gut und rich­tig frei, verant­wor­tungs­voll, wissend, was Frei­heit bedeu­tet, stän­dig in dem Bewusst­sein, dass es kein zurück mehr gibt, wenn der Kampf für Frei­heit einmal begon­nen hat. Denn ein Kampf ist es, immer.

Frei sein wollen ist bestimmt nobel, aber eigent­lich, eigent­lich möchte ich nur leben.

Doch, wie lebt man?

 

Ashy Birth­day

Hallo aweso­mes Mensch!

Ich drücke Dich, ganz fest, ganz fest. Ich glaube nämlich an Feen und daran, dass Du eine bist. Zumin­dest stelle ich mir Feen so vor, wie Dich. Immer für alle da, immer stark und immer noch ein paar zyni­sche Worte auf den Lippen.

Flieg heute mal ein paar extra Loopings für Dich, schau Dir an, was Du alles schon groß­ar­ti­ges voll­bracht hast und vor allem: lass Dich feiern!

I would have every young woman of your condi­tion in life acquain­ted with the manners and amuse­ments of London.

Jane Austen – Sense and Sensi­bi­lity


 

Kunst ist leise

  • 5 years ago veröffentlicht
  • 2 Kommentare
  • Erwartete Lesezeit: 01:19 min

Gute Musik muss nicht laut sein, nur weil sie live gespielt wird. Stel­len Bands wie Broken Social Scene oder Lamb­chop bei Bedarf auch eindrucks­voll unter Beweis.

Leider ist das nicht die öffent­li­che Meinung. Die öffent­li­che Meinung ist, dass Musik laut sein muss, wenn sie live gespielt wird. Was natür­lich auch heißt, dass ein Künst­ler live so derma­ßen betrun­ken sein kann, dass es nichts macht, wenn er zwan­zig mal dane­ben haut, weil es ja eh so laut ist, dass man die Fehler nicht mehr hört. Kunst ist das nicht mehr. Und im Grunde habe ich auch keinen Respekt vor Menschen, die ihre Musik, in die nach meinem Kunst- und Musik­ver­ständ­nis ihr Herz­blut geflos­sen ist, so derart verhunzt darbie­ten.

Kunst ist leise. Wahre Kunst berührt ohne zu berüh­ren, hinter­lässt Eindrücke ohne zu blei­ben und ist doch ewig. Wahre Kunst spürt man in einem Moment, das ist so ähnlich, wie wenn Leute sagen, es sei Liebe auf den ersten Blick. Nur anders. Denn der Moment, in dem man Kunst spürt, ist in sich eine Ewig­keit. Der Moment, in dem man berührt wird, verän­dert alles. Immer wieder. Und doch ist er immer genauso greif­bar wie unfass­bar fern. Nicht halt­bar, aber spür­bar. Leise eben. Nicht laut.

 

All I ever wanted

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=9-f2kBe3qhc&feature=rela­ted[/youtube]

And I'd be lying if I said that I didn't find it exci­ting,
your eyes so lit, your face so warm and invi­ting.