meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

wip-1713

Rachael Yama­gata – The only fault
Red Hot Chili Peppers – Midnight, Dosed, By the way
The Killers – Romeo & Juliet, Sams Town (Abbey Road)

Und Miles Davis.

 

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Dinge im Kopf sortie­ren sieht auf dem Papier so viel einfa­cher aus, als in der Umset­zung ist. Die Idee, aufzu­schrei­ben, was man so getan hat, macht mir Angst. Nicht, weil ich nichts tue, auch nicht, weil ich nicht in der Lage dazu wäre, das alles aufzu­schrei­ben. Ich weiß, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, nicht einmal, warum mir dieser Gedanke, diese Idee so viel Angst berei­tet.

Statt dessen konsu­miere ich lieber über häufig unschön ausufernde Zeiträume mehr oder weni­ger gehypte Serien. Manch­mal lese ich Bücher. Bücher, deren Seiten ich nicht selten alle samt anstatt so mancher Moder­ner Kunst in die Gale­rien dieser Stadt hängen möchte. Doch auch das wäre keine Lösung, erst recht nicht zu dem Problem mir einzu­ge­ste­hen, dass ich nicht aufschrei­ben möchte, was ich tue, weil ich dann sehen würde, wie viel davon gerade eigent­lich gar nicht so wich­tig ist.

Diese ganzen Bücher und Serien und Filme sind morgen auch noch da. Auch über­mor­gen. Die Zeit, die Ideen in meinem Kopf in Taten umzu­set­zen aber nicht mehr. Ich hoffe, ich finde bald die Kraft nicht mehr aufzu­hö­ren anzu­fan­gen.