Archive for the 'Computer Science' Category

Someone Great

Oct 06 2011 Published by eFrane under Computer Science,Music

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iOS 4.2

Nov 09 2010 Published by eFrane under Computer Science

Ich besitze ein iPhone 3GS, damit habe ich zwar den Vorteil des anwenderseitigen, kontrollierten Multitaskings nutzen können, als Apple sein iOS in der Version 4 veröffentlichte, der extrem gestiegene Ressourcenbedarf fiel jedoch nur all zu häufig auf. War ein Programmabsturz unter iOS 3 fast immer auf Fehler im Programm zurückzuführen, füllte sich mit iOS der Crash Reporter sehr schnell mit Einträgen der Ursache “Memory”. So oft, wie Programme abstürzten, selbst, wenn nur ein oder zwei gleichzeitig an waren, war Multitasking auf Anwenderseite dann doch eher wieder nur ein theoretisches Feature. Selbst mit den oft gelesenen Performancetricks, wie zum Beispiel dem Abschalten unnötiger Spotlight-Filter oder dem regelmäßigen Beenden von nicht genutzten Apps, hat sich nicht wesentlich was an der Situation geändert. Im Gegenteil, mit zunehmender Gerätelaufzeit wurde es eher schlimmer als besser. Zuletzt hatte ich – was vorher einwandfrei funktionierte – in U-Bahntunneln und ähnlichen, den Netztransmittern schwerer zugänglichen Stellen, selten bis nie eine Internetverbindung, laufende Telefonate brachen zuverlässig ab, sobald man einen U-Bahnhof betrat.

iOS 4.1 habe ich aus verschiedenen Gründen nicht installiert gehabt, was nicht zuletzt wegen des Zeitumstellungsbugs eine durchaus gute Entscheidung gewesen zu sein scheint.

Gestern habe ich endlich Zeit gefunden das Goldmaster von iOS 4.2 zu installieren. Nach einigen behebbaren Problemen funktionierte auch alles wieder. Zunächst ohne spürbare Verbesserung.

Heute habe ich das Gerät über den Tag hinweg intensiver genutzt als sonst. Belastungstest sozusagen. Am Ende des Tages bleibt uneingeschränkt die schon recht schnell gefundene Feststellung, dass Apple mit dem iOS 4.2 Update zumindest, was dessen spezifische Änderungen bezüglich des iPhone 3GS betrifft, scheinbar vieles an Performance und damit angenehmem Benutzungserlebnis wieder hergestellt hat, ohne damit die Funktionalität einzuschränken.

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Warum Schlagworte obsolet sind

Nov 07 2010 Published by eFrane under Computer Science

Es gibt ja diese Meta-Evangelisten, die der Meinung sind, der Sinn und Zweck der Welt sei, sie über alle Ebenen hinweg zu vertaggen. Verschlagworten zu Deutsch. Nun bin ich zwar durchaus davon überzeugt, dass Tags in gewisser Hinsicht praktisch sind, andererseits ist es mir persönlich nicht ersichtlich wieso ein derartiger Hype um Schlagworte entstanden ist.

Ist ihr eigentlicher Hauptzweck doch, Daten zu gruppieren. Daten, die in der Regel bereits durch eine Kategorieangabe (im Falle von Blogeinträgen) oder anderweitige Metadaten (z.B.: Titel- und Interpretenangaben bei Musikdateien) kategorisierbar sind. Man könnte auch durchsuchbar sagen. Wird doch insbesondere im WWW häufig die leichtere Wertbarkeit der Daten durch Suchmaschinen als Grund für massives Verschlagworten angegeben. Das ist Unsinn. Eine Suchmaschine untersucht den Volltext einer Seite, sammelt alle Links und, wenn es sich bei dieser Suchmaschine um Google handeln sollte, wertet die Anzahl der eingehenden und ausgehenden Links (insofern sind Schlagworte auf den ersten Blick sinnvoll), des weiteren wird der Inhalt analysiert und auf häufig vorkommende Worte untersucht. Da schau her. Häufig vorkommende Worte. Wenn sich der Suchmaschinenalgorithmus jetzt beispielsweise die gesamten Daten eines Webauftritts anschaut kann er für jeden Eintrag die zentralen Schlagwörter selbst – nicht zuletzt aufgrund seines viel größeren Kontextwissens durch die Suchdatenbank – herausfinden. Soviel zum ersten Grund, warum Schlagworte meiner Meinung nach obsolet sind.

Eigentlich würde der eine Grund reichen, doch, nur für den Fall, hab ich natürlich noch ein paar weitere. Zunächst stört mich an Schlagworten, dass sie im Allgemeinen manuell vergeben werden, höchstwahrscheinlich so gut wie immer durch den jeweiligen Autor des jeweiligen Textes. Dies hat zur Folge, dass es sich bei der Wahl um eine höchst subjektive Wahl handelt, welche unter Umständen nicht oder nur marginal den Inhalt des Textes zusammenfassen. Denn das sollte meiner Ansicht nach eine der Aufgaben von Schlagworten sein: Für den Leser sinnvolle Hinweise zum Inhalt zu geben.

Um jetzt hier nicht weiter auszuufern und noch Raum für (Gegen-)meinungen zu lassen verbleibe ich fürs erste mit einem weiteren Argument: Die Anzeige von Schlagworten – meist in diesen hübschen Tag Clouds – stört den Lesefluss.

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All Eyes

Aug 16 2010 Published by eFrane under Computer Science

Bisher fand ich die Debatte um Googles Street View absurd. Mittlerweile finde ich leider nicht mehr genügend Gründe mich nicht daran zu beteiligen. Mir kommt es oft so vor, als ob in Deutschland eine seltsame Denkblockade in Sachen Privatsphäre vorhanden ist. Zu oft habe ich in der Vergangenheit gehört, dass man Angst hätte, wenn diese oder jene Firma dieses oder jenes Detaill aus dem Leben des Einzelnen kennt. Zu oft schnürte sich in mir beim Hören von absurden Erläuterungen über Datenschutz und Verlust der Kontrolle über die Privatsphäre etwas zu.

Datenschmutz und Privatehre.

Das Beste an der aktuellen StreetView-Debatte ist die Diskrepanz zwischen Bildern des öffentlichen Raumes in den Medien und der Berichterstattung über das Erfassen von Bildern des öffentlichen Raumes für die Medien. Denn nicht mehr als letzteres macht Google Street View letztendlich. Ich persönlich finde das wichtig. Ganz abgesehen von dem direkten Nutzen, dem nochmals erleichterten navigieren durch unsere Welt, liegt mir auch der langzeithistorische Wert der Aufnahmen am Herzen.

Eine der meiner Meinung nach für die Historiker bedauernswertesten Tatsachen ist, dass es von der längsten Zeit der Geschichte keine exakten fotografischen Aufzeichnungen gibt. Immer nur Halbwissen, was mühsam und garantiert mit Restunsicherheiten rekonstruiert werden kann. Heute sind wir Menschen soweit, dass wir quasi ständig ein quasi vollständiges Abbild unseres Lebens für die Nachwelt erhalten können. Was spräche dagegen das zu tun?

Nun, vielleicht der Verlust der Kontrolle über die Privatsphäre. Nicht mehr vollständig selbst bestimmen können, wann, wo und wie das tägliche Leben von wem wahrgenommen werden kann. Ich gebe ja zu, dass das durchaus so ist. Genau: Es ist schon so, wir werden doch sowieso schon an jeder Ecke von Überwachungskameras aufgezeichnet. Mal abgesehen von der besonderen Vorliebe der Klatschpresse auf Fotos von Wohnungen, Datschen, Gärten, Palästen, …

Wir haben die Kontrolle darüber, wann, wo und wie unser tägliches Leben von wem wahrgenommen wird doch schon lange verloren. Doch Tatsache ist, genauso wenig wie es irgendwen interessiert wenn man sich beim Döneressen mitten auf der Straße vollständig einsaut, interessiert es auch Google herzlich wenig, was genau da wann aufgenommen wurde. Mal abgesehen davon sollte man sich dann bevor man anfängt über das da draußen nachzudenken erstmal die Frage stellen, wie es denn hier in diesem gefährlichen Internet um die Sichtbarkeit der eigenen Daten (Ich sage bewusst Daten, denn zu Information werden sie erst durch die Kombinationsfähigkeit des Menschen.) bestimmt ist. Dazu gibt es von Google seit einiger Zeit die sogenannte Social Graph API. Die macht nichts böses, präsentiert einzig die gesammelten Verknüpfungen, die sowieso für jederman gut sichtbar im Internet stehen. (So sieht das dann zum Beispiel aus.)

Im Endeffekt finde ich dieses Argument betreffend die Ausführungen die Google selbst zu Aufklärungszwecken wegen der Street View Einführung in Deutschland veröffentlicht hat.

Möglicherweise spielt auch der Datenschutzaspekt bei vielen eine große Rolle. Auch mir ist die Sicherheit meiner Daten wichtig. Doch was heißt das? Eigentlich geht es doch nur darum, dass niemand unbefugtes an meine persönlichen Daten herankommt. Nun da gibt es ja bei diesem Street View ein offensichtliches Problem. Zumindest theoretisch könnte jeder Mensch auch einfach zu dem jeweilig festgehaltenen Objekt fahren und es in der Realität betrachten, es gibt also in dem Sinne keine zu schützenden Daten. Auch hier kann ich nur auf Googles eigene Ausführungen verweisen.

Am Ende ist PickiHH’s Vorschlag Google solle doch für Street View eine Stiftung gründen vielleicht wirklich die einfachste und logischste Lösung. Wenn ich es mir genau überlege sollte Google das für fast alle Services tun, die sie anbieten. Wenn nicht mindestens für Maps (inklusive Street View), Earth und die gesamte Suche. Andererseits ist das natürlich auch irgendwie seltsames Wunschdenken von einer besseren sich selbst finanzierenden Welt.

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Google Eye

Jun 10 2010 Published by eFrane under Computer Science

An sich mag ich die Google Suche. Ich hab sie immer gemocht. Weil sie einfach immer schnell und gut war. In letzter Zeit wurde aber das Nutzerinterfaceteam scheinbar von diesem schrecklichen Ajax-alles-muss-dynamisch-sein-Hype erfasst.

Am Anfang war das, was dabei rauskam, auch schön, sogar förderlich. Man denke da zum Beispiel an Google Suggest (Die automatischen Suchwortvorschläge beim Tippen.) Dann kam iGoogle. Das war so “Juhu, Yahoo, von Google.” – nicht, dass Portalseiten allgemein schlecht sind, aber als iGoogle kam, war es nicht wirklich sinnvoll und auch heute noch ist es meist eher eine Ansammlung unendlich vieler unbenutzter Widgets die nur sinnlos das jeweilige Endsystem ausbremsen. Das Beste Feature von iGoogle ist meiner Meinung nach nach wie vor, dass man es einfach ausschalten kann.

Bisher kam man dann immer auf die gute alte Sucheingabemaske, die nicht zuletzt einer der Gründe war, die Google so populär gemacht haben: Es ist unglaublich leicht bedienbar. Aber auch hier gab es in der letzten Zeit Veränderungen. Im Wesentlichen sind es zwei Schritte, die in Kombination zu einem nun doch sehr missmutigen Nutzererlebnis führen. Zum Einen das Standardmäßige Ausblenden aller Seitenelemente die primär nicht mit dem Suchformular zu tun haben. Diese werden erst eingeblendet wenn sie gebraucht werden. Das an sich ist natürlich mitnichten ein Grund zur Aufregung, viel mehr war das meiner Ansicht nach ein Schritt in die richtige Richtung.

Heute aber hat Google einen Schritt in die falsche Richtung gemacht. Fremdbestimmung der Nutzer ist selten eine gute Idee. Schon gar nicht, wenn es um Änderungen in einem Benutzerinterface geht, an das die Nutzer seit einer gefühlten Ewigkeit gewöhnt sind. Man könnte meinen, es ist nur ein Hintergrundbild. Wenn das Bild keine Einbußen in der Verfügbarkeitsgeschwindigkeit bedeuten würde, wäre es auch kein Problem. Dem ist aber nicht so. Das Hintergrundbild wird – hipp und trendy, wie das sein muss im Web 2.376 – nach dem Laden der Seite mittels Ajax nachgeladen. Der dabei entstehende Effekt (relativ Browserunabhängig) ist nicht mehr der eines flüssigen Aufbaus der Webseite. Soviel zur technischen Seite. Doch auch die Seele fühlt sich genervt. Ich möchte kein Hintergrundbild haben, nur um einen Suchbegriff eingeben zu können. Wenn ich das wollte würde ich Microsoft Bing benutzen.

Leider sind manche IT Firmen in letzter Zeit der Meinung, dass sie ihre Nutzer nutzen müssen. In dieser Hinsicht nähert sich die Wirtschaft der Politik in eineme Maße an, dass ich nicht gut und nicht richtig und schon gar nicht zukunftsweisend finde. Dabei wollte gerade Google doch immer genau das sein: Gut, richtig und zukunftsweisend.

(Übrigens kann man die Macht der Google Suche in einem sauberen Nutzerinterface trotzdem haben. Zum Beispiel über keyboardr.com.)

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A Kind of Magic

Mar 22 2010 Published by eFrane under Computer Science

War ja klar, dass ich mir irgendwann diese “Neuerfindung der Maus” zulegen würde. Schließlich bin ich dann letztendlich wohl doch Fanboy. Nein bin ich nicht. Ich mag Apple, weil Apple gute Produkte herstellt. Weil die Dinge meist einfach so funktionieren, wie man es erwartet. Natürlich auch, weil es einfach schick aussieht, aber das ist ja Geschmackssache.

Was hab ich erwartet?

Nichts. Ich habe mir mit der Zeit abgewöhnt großartige Dinge von etwas zu erwarten. Ich kannte die Webseite, ich kannte Erfahrungsberichte von begeisterten Nutzern, ich kannte welche von enttäuschten. Habe sie mal in der Hand gehalten. Für tauglich befunden. Dazu kommt noch die allgemeine Begeisterung für Multi Touch. Sicher mit hervorgerufen durch intensives MacBook Nutzen. Alles in allem also eine solide Basis um sich auf den – mit 70 € ja doch nicht ganz billigen – Kauf der Magic Mouse einzulassen.

Und? Toll? Nicht toll? Schon aus dem Fenster?

Nicht ganz so toll, wie sie sein könnte. Andererseits lernt man als Apple Nutzer sehr schnell, dass das erste Produkt einer Generation nie das volle Potential der Möglichkeiten ausschöpft. Zum einen ist das sicherlich Teil  von Apples Marketingstrategie, zum anderen regt es mich als angehenden Ingenieur zum nachdenken an, was man noch alles besser machen kann und schließlich bleibt die Tatsache, dass es selbst wenn es vielleicht noch nicht perfekt ist, trotzdem nicht nur ein Versuch, sondern ein gelunger Einstieg in eine neue Denkweise “Maus” ist.

Probleme?

Ja klar, diese “Einfach anstecken, der Rest geht von alleine”-Philosophie funktioniert nun mal nur, so lange man nichts an den Systemeinstellungen unter der Haube ändert. Aber das würde ja keinen Spaß machen. Für den Ottonormalverbraucher also sicherlich keine. Für mich schon ein paar kleine. Eingerichtet zum einfachen Links- und Rechtsklicken war sie schnell, für den Rest brauchte es ein vertretbares Software-Update (mit Neustart), einzig Schmerzhaft war die Feststellung, dass die Empfindlichkeit des Mauszeigers nicht so schnell einzustellen geht, wie man es gerne hätte und, dass die geliebten Seitentasten der Mighty Mouse fehlen. Zum Glück bietet Apple jedoch für fast jedes Problem auch eine schnelle Lösung und so wurde das bisher auf diesen Tasten genutze “Spaces anzeigen” kurzerhand auf eine der aktiven Ecken verlegt.

Im Großen und Ganzen also eine sehr zufriedenstellende Mauswechselaktion. Etwas unpersönlich sieht sie noch aus, so ohne Nutzspuren. Etwas unpersönlich wird sie wohl auch immer bleiben, so ohne Mausrad.

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It’s Not Up To You

Mar 01 2010 Published by eFrane under Computer Science

Google Buzz. Ich sehe noch immer keinen großen Sinn darin. Allein die Tatsache das Google einfach alles, was sich im Internet bewährt, nachmachen muss geht mir so langsam sowieso auf die Nerven. Sie haben doch schon damals mit Picasa so wunderschön versagt. Als ob das auch nur in Ansätzen mit Flickr mithalten könnte. Nein. Microblogging wollen sie jetzt auch noch revolutionieren. Schön. Sollen sie. Dachte ich mir.

Dann fiel mir auf einmal auf, dass Google Buzz meinen bisher geliebten Google Reader infiltriert. Nichts gegen die Empfehlungen anderer Menschen. Wirklich nicht. Ich finde es großartig Hinweise zu bekommen auf Sachen, die meine Mitmenschen interessiert, begeistert, vielleicht sogar ein wenig glücklicher macht. Genau darum geht es ja unter anderem auch bei diesem ganzen Social Web Zeug. Was ich aber wirklich grauenvoll und zum weglaufen finde ist, wenn mir dieser neue schöne Content ungefragt unterbreitet wird. Mal ein kleiner Vergleich: Ich folge auf Twitter momentan 110 Accounts. Diese veröffentlichen Täglich so schätzungsweise zwischen 50 und 100 Links. Das alles zu klicken ist nicht schaffbar. Geschweige denn alles geklickte zu lesen. Aber ich könnte, wenn ich wollte. Nicht so bei Google Buzz (4 Followings). Nutzer des Google Readers kriegen die empfohlenen Einträge ihrer Follower gleich mit serviert. Und – da die Einträge beim Google Reader ja vollständig angezeigt werden – kommen nicht drumherum diese wahrzunehmen. Das nervt mich. Ich möchte wählen können, ob ich etwas lesen will oder nicht. Bei Twitter kann ich das. Da reicht meistens schon der Text zum Link um zu entscheiden, ob der Inhalt relevant für mich ist oder nicht.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass ich ja einfach die Listenansicht verwenden könnte. Oder gleich gar nicht mehr den Google Reader. Oder aufhören bei Buzz jemandem zu folgen. Nichts von dem ist allerdings die Lösung. Ich liebe den Google Reader. Ich finde es großartig nicht klicken zu müssen, während ich meine Nachrichten lese. Genau deswegen werde ich mir keinen anderen Newsreader suchen und auch nicht die Listenansicht verwenden. Mit Buzz werde ich auch nicht aufhören. Eher im Gegenteil. Denn da wo mich Buzz anfänglich begrüßt hat, in einem Tab bei Google Mail, da ist es praktisch und sinnvoll. Nirgendwo sonst.

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Flash

Feb 02 2010 Published by eFrane under Computer Science

Seit der neuesten Appletechnologieveröffentlichung redet alle Welt mal wieder über Flash. Sinnvoll, nicht sinnvoll? Praktisch? Auf aktuellem Stand der Technik?

Ich persönlich hatte ja schon immer eine Abneigung gegenüber Flash. Ich fand schon immer, dass die Erstellung umfangreicher Interaktiver Anwendungen zum einen viel zu Aufwändig ist und zum anderen auf Anwenderseite dann sehr schnell resourcenfressend wird. Gerade letzteres ist in Zeiten von immer mehr Mobile Computing nicht gerade angenehm.

Flash war damals, als es eingeführt wurde eine großartige Neuheit. Es hat das WWW, wie wir es heute kennen, maßgeblich mit geformt und ist auch in vielen Punkten heute noch nicht ganz wegzudenken. Dennoch hat es schon immer die große Schattenseite gegeben: Barrierefreiheit. Flashanwendungen sind nicht Barrierefrei. Man könnte zwar dies und das machen, um das zu erreichen, aber den Punkt Aufwand hatte ich ja bereits angemerkt. Alternativ könnte man natürlich die Nutzergruppe, welche Barrierefreiheit braucht einfach ignorieren. So wie sonst überall auch. Allerdings ist das auf dauer keine Lösung.

Es braucht also Alternativen. Falsch. Es gibt Alternativen. Im wesentlichen lässt sich das mit HTML5 zusammenfassen. In Verbindung mit den momentan verfügbaren JavaScript Frameworks und den immer schneller und effizienter werdenden JavaScript Laufzeitumgebungen bietet sich mit HTML5 mal wieder die Möglichkeit einer proprietären, veralteten Technologie eine moderne, offene, weitestgehend elegante Lösung entgegenzusetzen. Allerdings muss man auch hier aufpassen. HTML5 bietet zwar viele großartige Möglichkeiten – vor allem die native Einbettung von Video- und Audiomaterial wird hier gerne angeführt – aber, gerade diese könnten auch zum Verhängnis werden, wenn man sich nicht auch dort auf frei verfügbare Formate einigt. Es muss gar nicht unbedingt das momentan von Mozilla unterstützte Ogg/Vorbis bzw. Ogg/Theora Paket sein, aber es sollte ein offener Standard sein. Schon allein, um Probleme wie sie damals mit dem GIF-Patentdilemma entstanden zu vermeiden. Man soll ja immer mal wieder aus der Vergangenheit lernen.

Ich möchte nicht sagen, dass Flash sofort und bedingungslos abgeschafft werden sollte, aber, man sollte längerfristig doch davon absehen Flash zu verwenden.

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