meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Das Ende

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:07 min

Hier, an dieser Kreu­zung, hier haben wir gestan­den, letz­tes Jahr, am selben Tag, unge­fähr zur selben Zeit, du und ich. Damals gab es noch kein wir. Damals hast du schüch­terne Blicke auf den Boden gewor­fen und ich versucht den Mittel­punkt der Erde in meinen Jack­en­ta­schen zu finden. Damals.

Downtown Corner at Night

Heute gibt es kein wir mehr. Heute ist es zu Ende. Zu Ende, bevor es rich­tig anfan­gen konnte, bevor wir wir sein konn­ten, bevor alle Chan­cen ihre Zeit hatten.

Wir werden uns beide unsere Fehler nicht einge­ste­hen, wir werden beide schwei­gen, versu­chen zu verges­sen. Was jetzt folgt ist die ewige Frage, wir sehr man eine mögli­cher­weise falsche Entschei­dung bedau­ern kann. Und wie gut man sich einre­den kann, dass es eben doch keine falsche Entschei­dung war und das man sie ja auch nicht allein, sondern im Grunde gemein­sam getrof­fen hat.

„Es ging ja gar nicht anders.“

Das wird der bestim­mende Satz sein. Wir wissen beide nur zu gut, wie dumm dieser Satz ist, doch wir wissen auch, wie gut er als Schutz­schild vor der Wahr­heit geeig­net ist.

 

Look at what the light did now

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:09 min

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Taste the taste I taste 'till it's tasted
Look at what the light did now
 

Auf in den Tag

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 02:19 min

Sechs Uhr Zwei­und­drei­ßig. Einsam schim­mern die Siebens­eg­men­t­an­zei­gen des Digi­tal­weckers in die noch gnaden­lose Dunkel­heit des neuen Tages. Gemes­sen an der stechen­den Kälte, der die den Wecker ausschal­tende Hand ausge­setzt ist, während sie nach einem erfolg­rei­chen Tasten­druck die Fern­be­die­nung sucht, möchte der Rest des Körpers gar nicht an das nun folgende denken. Musik ist das einzige, was den Rest des Körpers mögli­cher­weise recht­zei­tig dazu animiert, die wohlige Wärme des Bettes zu verlas­sen.

Ein kurzes klicken, noch einen Moment Ruhe, dann hat sich der Zufalls­wie­der­ga­be­al­go­rith­mus entschie­den. Amos Lee. All My Friends.

Irgend­je­mand muss den Kaffee anset­zen. Das einzige mehr oder wenige wache Wesen im Haus­halt zu sein bedingt leider, diese Aufgabe über­neh­men zu müssen. Star­bucks könnte wirk­lich endlich mal einen Liefer­ser­vice mit Abon­ne­ments und allem drum und dran einfüh­ren. Für diese Tage, an denen der Weg zur Kaffee­ma­schine nicht nur mit dem Kampf gegen erneu­tes einschla­fen sondern auch mit dem gegen die unsäg­li­che Kälte verbun­den ist.

Radio­head. You and whose army?

Wenn die Lied­ab­folge nach dem Aufste­hen den Tage­sab­lauf bestimmt, wird das wohl eher einer der schlech­teren Tage. Ande­rer­seits wird Melan­cho­lie nicht über, sondern unter­be­wer­tet. Außer­dem ist der Kaffee gerade im fertig werden und das ist doch schon ein rela­tiv ernst zu nehmen­des Zeichen dafür, dass es zumin­dest kein ganz schlech­ter Tag werden kann.

Lykke Li. Paris Blue.

Einpa­cken. Zwie­bel­haut­prin­zipjun­kie. Und dann noch ein paar Schals zur Deko­ra­tion, man kann nie genug Schals haben. Ein kurzer Blick auf das Ther­mo­me­ter sugge­s­tiert, dass mehr als ein paar Schuhe an den Füßen und mehr als eine Mütze auf dem Kopf auch durch­aus eine Über­le­gung wert wären. Der darauf folgende Blick in den Spie­gel sagt das genaue Gegen­teil.

Auf in den Tag.

 

Klischees sind dumm. Nicht nur weil ich das sage.

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 02:27 min

Ich bin voll das Indie­kind. Wird mir zumin­dest ab und an gesagt. Manch­mal sage ich das auch selbst, weil es gerade passt, oder aus ande­ren, ähnlich absur­den Grün­den. Eigent­lich stimmt das gar nicht. Ich höre zwar gerne und viel dieser so genann­ten Indie­pen­dent-Musik, aber es gibt ja auch immer die ande­ren. Mal abge­se­hen davon, dass ein Groß­teil der hippen „Indie­bands“ sowieso bei einem der Majors einen Plat­ten­ver­trag hat, kann man einfach nicht ewig unun­ter­bro­chen die glei­chen 7 Akkord­mus­ter mit den glei­chen 15 Gitar­ren­ef­fek­ten und 23 Moti­ven hören. Denn ziem­lich genau das ist Indie häufig vorwie­gend: Lang­wei­lig. Lang­wei­lig, gerade weil die Bands, die Indie sein wollen sich meist so unend­li­che Mühe geben anders zu sein als alle ande­ren, dass sie genau das nicht schaf­fen. Dabei sollte Indie eigent­lich mit einer „If they don't like it, fuck it.“-Atti­tüde gemacht werden. Nennt es meinet­we­gen punkig, aber macht es. Und an die ganzen zwei Gitar­ris­ten, Bassist und Schlag­zeu­ger Bands da drau­ßen: Die Beatles gab es schon, waren gut. Könnt ihr nicht besser, nur anders.

Worauf wollte ich eigent­lich hinaus? Ach ja, ich wollte eigent­lich auf die Ande­ren hinaus. Auf die „rich­ti­gen“ Majors. Wobei das ja heut­zu­tage in der Regel sowieso alles einfach unter „Alter­na­tive“ kata­lo­gi­siert wird.

Man kann zum Beispiel nur bis zu einem gewis­sen Punkt von den Red Hot Chili Peppers fern blei­ben. Oder eben von den Beatles. Oder auch von Brit­ney Spears, Chris­tina Agui­lera und wie sie alle heißen. Das ist eben nunmal doch auch gute Musik. Gefällt zwar nicht jedem und passt auch nicht immer und manches ist auch echt Schrott, aber hey, es ist bestimmt nicht mehr Schrott dabei, als unter dem ganzen Gewu­sel, dass sich da Indie schimpft.

Ab und an kann man ja mal By The Way anstatt Kid A hören, wenn man Lust auf ein Meis­ter­werk der 00er Jahre hat. Sollte man sogar.

Lasst uns einfach Menschen sein, die Musik hören, die ihnen gefällt und nicht Musik hören, die ihnen gefällt, weil die Musik in ein bestimm­tes Klischee passt, was sie gerade erfül­len möch­ten. (Manch­mal will ich aber trotz­dem gerne Indie­kind sein.)

 

Tränen lügen nicht

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:42 min

Tränen lügen nicht. Das wurde mir klar, als du wieder­kamst, drei Jahre nach­dem wir uns das letzte Mal begeg­ne­ten.

Alles hat sich verän­dert, seit­dem. Zumin­dest kommt es mir so vor. Viel­leicht habe auch nur ich mich verän­dert. Oder ich bin der einsame Fels in der Bran­dung, der unver­än­dert allen Widrig­kei­ten trotzt und alles andere ist nicht mehr so wie früher.

Du bist noch genau so wie du warst. Du versucht dich zu verste­cken, hinter einer ande­ren Frisur, deinem „neuen Selbst“. Doch deine Augen verra­ten dich.

Tränen lügen nicht.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=AzX5n9R0eIc[/youtube]

 

Schrei­ben

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:42 min

Schrei­ben damit es besser wird. Was besser wird ist dabei nicht von sonder­lich großem Belang. Haupt­sa­che irgend­was wird besser. Wenn man krank wäre, könnte man ja einen Arzt­be­such anvi­sie­ren, damit wenigs­tens die Grippe besser wird. Oder was auch immer. Aber man ist ja nicht mal krank. Es ist einfach nur alles irgend­wie selt­sam.

Schrei­ben damit es anders wird. Viel­leicht kann es gar nicht besser werden. Viel­leicht ist das ja nur eines dieser großen Lügen­mär­chen, die man den Kindern immer erzählt: Irgend­wann wird es besser. Früher war doch aber auch alles besser. Warum ist es dann heute nicht mal gut?

 

Fünf Fragen

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:10 min

  1. Woher kennen wir uns?

  2. Können wir uns leiden?

  3. Können wir uns meiden?

  4. Weshalb fühlt sich das so unwirk­lich an?

  5. Warum inter­es­siert uns das?

 

Weg

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:02 min

Wenn du nicht mehr weißt, ob du hier und jetzt oder irgend­wann und irgendwo einmal der warst, der du sein woll­test, als du noch klein warst und dach­test, dass die Pläne, die du für dein Leben schmie­dest, ganz sicher genau so in Erfül­lung gehen würden, bist du trotz­dem noch lange nicht erwach­sen. Nur einen einzi­gen Schritt weiter.

(via)


Wenn du nicht mehr weißt, wer sich damals gegen deine Meinung gestellt hat, als du zum ersten Mal aufge­stan­den bist und nicht einfach geschwie­gen hast, als du zum ersten Mal gesagt hast, was in dir vorgeht, und das nicht nur irgend­wem, sondern jeman­dem, der wich­tig war, bist du erwach­sen. Zumin­dest ein biss­chen.

Zumin­dest so erwach­sen, dass du anfan­gen kannst aufzu­hö­ren einfach nur Pläne zu schmie­den und statt­des­sen lieber ein klei­nes, unauf­fäl­li­ges „Flucht“ vor diese schreibst. Weg willst du. Wohin weißt du noch nicht, aber weg.

Hab ich recht?
 

Immer diese Fragen.

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 06:39 min

Es kam ein Stöck­chen geflo­gen. Von flug­un­fä­hig. Naja, es kam wohl eher mühsam daher gewat­schelt. Wie ein Pinguin oder so. Wie dem auch sei. Acht Fragen hatte sie, Acht nicht ganz einfa­che. Ich hab mir Mühe gege­ben beim Antwor­ten:

Wie gut schätzt ihr eure Fähig­keit als Freund/in ein?

Ich kann manch­mal ziem­lich nervig sein. Ich bin auch ab und an durch­aus sehr leicht reiz­bar. Trotz­dem bin ich davon über­zeugt ein guter Zuhö­rer zu sein und warten zu können und bereit zu sein, mich mit den Proble­men meiner Freunde ausein­an­der zu setzen und zu helfen, wenn ich es kann.
Soviel zum allge­mei­nen Teil. Im Subtext steht ja da meiner Auffas­sung nach auch noch die Frage nach Freund/in in einer Bezie­hung. Da wird es noch schwie­ri­ger. Eigent­lich bin ich gerne da. Doch ich bin eben auch in gewis­ser Hinsicht Perfek­tio­nist. Das macht die ganze Sache nicht gerade einfa­cher. Ganz im Gegen­teil, es frisst von innen auf. Stän­dig zu versu­chen alles so gut wie möglich zu machen lässt in der Regel am Ende entwe­der nichts oder nur schlech­tes gesche­hen. Kurz und gut: Ich glaube ein guter Freund sein zu können, voraus­ge­setzt, man ist bereit, sich auf meine Macken einzu­las­sen.

Ohne was könn­tet ihr nicht leben?

Ohne Musik. Und ohne Bücher. Und ohne Musik in Büchern. Eigent­lich müsste hier wohl das typi­sche „ohne meine Freunde“ stehen. Doch wenn ich alles in allem betrachte sind Freunde zwar unend­lich wich­tig, doch braucht man Freunde eben immer in unter­schied­li­cher Dosie­rung. Und auch ab und an nicht unbe­dingt als Menschen. Manch­mal kann einem ein gutes Buch ein besse­rer Freund sein, als es ein echter je könnte. Manch­mal gibt es Lieder, die viel mehr Schmerz aufneh­men können, als man es Menschen zumu­ten möchte. Doch irgend­wie, irgend­wie gehö­ren ein paar Freunde schon auch zu dem dazu, ohne das ich nicht ich wäre.

Wie nah gehen euch Unglücks­nach­rich­ten (z. B. Erdbe­ben in Haiti)?

(Diese Fragen sind so kompli­ziert. Oder bin ich das?) Ich kann mich noch gut erin­nern, wie ich damals, am 11. Septem­ber 2001, vor dem Fern­se­her saß und nicht so recht wusste, was das alles zu bedeu­ten hat und warum und wieso und über­haupt alles. Das war ein einschnei­den­des Erleb­nis. Seit­dem bin ich aber schein­bar etwas „Kata­stro­phen­re­sis­tent“ gewor­den. Keines­wegs lassen mich derar­tige Ereig­nisse inzwi­schen kalt – wie könn­ten sie auch – geht es doch meist um viel zu viele unschul­dige Menschen­le­ben. Viel zu viel Leid, was häufig vorher, insbe­son­dere aber auch danach, viel zu schlecht und unzu­rei­chend wahr­ge­nom­men wird und auf das die Staa­ten­ge­meinde immer wieder mit den glei­chen offen­sicht­lich nicht wirk­sa­men Hilfs­ak­tio­nen reagiert. Es gibt nur eine Mensch­heit. Wir soll­ten lang­sam anfan­gen das einzu­se­hen.

Euer abso­lu­tes Lieb­lings­buch? Warum?

Ich habe kein abso­lu­tes Lieb­lings­buch. Es gibt einfach zu viele tolle Bücher. Die meis­ten davon habe ich aller Wahr­schein­lich­keit nach noch nicht einmal gele­sen. Aber hier war ja impli­zit nach (einem) konkre­ten Buch­ti­tel gefragt. Nun denn:


  • Christa Wolf – Kein Ort. Nirgends. Weil es die groß­ar­tigste Beschrei­bung (un)erfüll­ter Wünsche ist, die ich kenne. Weil die Worte, die Sätze, die ganze Geschichte nie wieder aus dem Kopf geht, wenn sie einmal drin ist. Weil sie so real wirkt, das ihre Fikti­vi­tät nur äußerst schwer einseh­bar ist.

  • Donna Tartt – The Secret History. (Weil.)

  • Mia Bern­stein – Erdbeer­fle­cken. Weil es schlicht und einfach wunder­schöne, verzau­bernde Kurz­ge­schich­ten sind. (Und weil.)


Enga­giert ihr euch irgend­wie (ehren­amt­lich)?

Bedingt. Ich bin inter­es­siert an fast allem und will stän­dig die Welt verän­dern, allein, es fehlt die Zeit. Häufig habe ich den Drang irgend­was zu tun, weil mich dieses oder jenes stört. Meist erstickt dieser Drang aber leider im Keim am Mangel einer Idee die mich sofort von ihrer Umsetz­bar­keit und möglichst hohen Erfolgschance über­zeugt. Wenn sich aller­dings eine Gele­gen­heit ergibt, etwas zu tun, von dem ich über­zeugt bin, dass es nicht im Winde verweht, ergreife ich diese in der Regel auch gerne.

Dein hilf­reichs­ter/bester/liebs­ter Inter­net-Account?

Jeman­den von der Sorte, den man lieber fragt, wo er noch keinen Account hat, anstatt ihn zu fragen, ob er denn bei diesem oder jenem Webdienst ange­mel­det wäre, nach seinem hilf­reichs­ten/besten/liebs­ten Inter­net-Account zu fragen ist gewagt. Sehr gewagt.

Winter oder Sommer?

Herbst oder Früh­ling. Eigent­lich. Also naja, alle Jahres­zei­ten haben so ihre guten und schö­nen Seiten und alle Jahres­zei­ten haben auch nervige, sehr unschöne Eigen­schaf­ten. Trotz­dem: Früh­ling oder Herbst. Sommer und Winter sind keine Stadt­jah­res­zei­ten.

Wie verbringt ihr Weih­nach­ten/Neujahr?

Weih­nach­ten sicher mit der Fami­lie, mal ein biss­chen Ruhe finden. Silves­ter dann wie letz­tes Jahr schon mit (hoffent­lich vielen) tollen Twit­ter-Menschen zusam­men. (Schleich­wer­bung.)

Das wars. Nun zu dem zwei­ten Teil, der zu dieser Stöck­chen­sa­che gehört. Auch wenn ich früher im Sport­un­ter­richt nie ein guter Werfer war machen wir jetzt hier Stöck­chen­weit­wurf. Mit neuen Fragen:

  1. Was beob­ach­test du zuerst, wenn du jeman­den kennen lernst?

  2. Bild­schirm­le­ser oder Ausdru­cker?

  3. Was würdest du gerne ändern?

  4. Warum?

  5. Gibt es Filme, die du aus Prin­zip nur im Kino gese­hen hast/sehen würdest?

  6. Kannst du Fragen stel­len ohne zu versu­chen sie unter­be­wusst selbst zu beant­wor­ten?

  7. Wie stehst du zu der Idee von Wiki­leaks?

  8. Welche Probleme hättest du, wenn du in deiner gewohn­ten Umge­bung für immer auf das Inter­net verzich­ten müss­test, sich sonst aber nichts ändern würde?


Und die Stöck­chen flie­gen an susea­li­as­paul, die herz­prin­zes­sin, einewiek­eine und jede(n), der fangen kann (und will).
 

Sixteen

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 01:00 min

Die erste Midlife-Crisis kommt mit Mitte zwan­zig. Gnaden­los. Egal wo man gerade ist oder was man macht, auf einmal kommt das unbän­dige Verlan­gen sich sinn­los zu betrin­ken; auf Parties mit Menschen und Musik der man lange gedacht hatte abge­schwo­ren zu haben, lange verlas­sene Jugend.

Doch auf einmal will man wieder 16 sein, natür­lich ohne die im Laufe der Jahre erwor­be­nen Privi­le­gien aufzu­ge­ben. Denn wenn wir ehrlich sind macht 16 nur mit Führer­schein und eige­ner Wohnung Spaß. Also will man dann doch eher nicht 16 sein?

Nein will man nicht. Eigent­lich will man nur dieses spezi­fi­sche Gefühl, dieses Verlan­gen nach Frei­heit und Unab­hän­gig­keit und Alle­stun­kön­nen, in diesem Jetzt haben, in diesem Jetzt, in dem man die Möglich­keit hätte es zu mehr als nur einem Verlan­gen zu machen.

Aber irgend­was ist ja immer.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=HcM9QsZNRxM[/youtube]