meandering soul

»Am Ende kommt meist sowas Absurdes wie ewige Liebe.«

Fall Foliage

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:05 min

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Hc7UMx2VXVw[/youtube]

You make me smile with my heart.
 

Einhun­dert

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 08:59 min

Wie es wohl wäre, einfach mal komplett neu anzu­fan­gen. Es gibt Dinge, die brau­chen mehr als 1000 Bilder. Fast alle großen Medien berich­ten dieser Tage über das Ende der 00-er Jahre. Einer­seits reizt mich der Gedanke eines tägli­chen Blog­bei­tra­ges unge­mein. Winter in dieser Stadt ist sowohl grauen- als auch wunder­voll. Ich war noch mal drau­ßen in diesem Schnee­ber­lin und hab ein paar Bilder gemacht.


You got to weigh what he said
To help you shape the way you play

Jedes Jahr das Glei­che. Es gibt viel zu viele Menschen, die es schaf­fen alles, aber auch wirk­lich alles in ihrem Leben, auf ein einzi­ges Exem­plar zu redu­zie­ren.
I was told by a knight of the sun
That wisdom could set people free

Schrei­ben ist anders. Seit der neues­ten Apple­tech­no­lo­gie­ver­öf­fent­li­chung redet alle Welt mal wieder über Flash. Es geht ums wollen sollen. Weiße Blät­ter immer wieder umdre­hen, von der einen auf die andere Seite und wieder zurück. Ab und an kommt es im Leben eines jeden von uns mal vor, dass man Dinge sagt, die man später dann bereut. Es sollte viel mehr gele­sen werden. Ein biss­chen was von allem. Oft wird behaup­tet, Weblogs und Tage­bü­cher seien das glei­che. Schon im Okto­ber letz­ten Jahres, bereits nach den ersten zaghaf­ten Worten, die Elisa­beth Rank zum aller ersten Jour Fitz aus ihrem Debu­troman “Und im Zwei­fel für dich selbst” vorlas wusste ich, dass dies mal eines der Bücher werden wird, die man nicht nur ein mal und auch nicht nur zwei mal liest. Google Buzz. Manch­mal muss man eben einsam sein. Weg.
I go
Where I please
I walk through walls
I float down the Liffey

War ja klar, dass ich mir irgend­wann diese “Neuer­fin­dung der Maus” zule­gen würde. Nachts ist alles anders als tags­über. Als Radio­head 2007 In Rain­bows veröf­fent­lich­ten gab es viel Furore um das Album. Kinder­spiele. Allein die Musik von Glen Hansard und Marketa Iglova zu hören ist verzau­bernd. Ich liebe dich. Das ging mir früher auch mal so. Es gibt Menschen, denen hat man fast zu viel zu sagen.
Language is the liquid
That we’re all dissol­ved in
Great for solving problems
After it crea­tes a problem

Es ist ein Versuch der zum schei­tern verur­teilt ist, jedes­mal wieder, und doch ist es eine wich­tige Frage: Was ist eigent­lich Liebe? Es gibt diese Worte. Ich war skep­tisch. Newslet­ter sind ja an und für sich ein schon fast ausge­stor­be­nes Infor­ma­ti­ons­for­mat. Ich würde was drum geben mal wieder so rich­tig natür­lich sein zu können. Musik ist ja sowieso das Allheil­mit­tel. Es ist als ob man gefan­gen wäre, zusam­men­ge­presst von Wäsche­klam­mern. Der wesent­li­che Unter­schied zwischen Freund­schaft und Verwandt­schaft ist, dass man sich letz­tere nicht aussu­chen kann. Manch­mal braucht es keine großen Worte. Was kann man schon sagen über eine Stadt, die älter ist als fast alles, was man davor gese­hen hat. An sich mag ich die Google Suche. Den Titel eines Liebes­lie­des für einen Text über Twit­ter zu wählen mag Nicht­nut­zern etwas selt­sam vorkom­men.
In the end, I was so swar­med by the flock of possi­bi­li­ties that drif­ted up murmu­ring and smiling to crowd about me on the bright autumn side­walk that — like a farm boy flus­te­red by a bevy of prosti­tu­tes — I brus­hed right through them, to the pay phone on the corner, to call a cab to take me back to school.

An und für sich ist alles wunder­bar, aber manch­mal, manch­mal da fehlen die Worte. Es wäre einfa­cher sich nicht zu verlie­ben. Wahr­schein­lich gehört Richard Ashcroft, gehört seine Band The Verve zu den vielen Bands von denen fast jeder das eine Lied kennt. Einfach mal bei grün an der Ampel stehen blei­ben. Dann ist auf einmal eben nicht mehr alles gut. Fahr ans Meer, nimm dir eine dicke kusche­lige Decke, setz dich an den Strand, hör den Wellen zu. Es sind diese Tage an denen der gute Rat “Bleib liegen.” das einzige ist, was im Kopf herum­schwirrt. Früher konnte ich nicht flüs­tern. Nur ganz vorsich­tig das Papier mit dem Blei­stift berüh­ren, drei mal anset­zen für eine Linie. Dann ist es okay so wie es ist.
If this was our last time
What would we do, what would we say then?

Brüste. Menschen die nicht verste­hen, dass manche Gesprä­che nur zwischen ein und drei Uhr Nachts geführt werden können, haben die falschen Freunde. Viel­leicht war das ja eigent­lich alles gar nicht so gemeint. Bisher fand ich die Debatte um Googles Street View absurd. Es ist so vieles. Ich sitze in der U-Bahn, allein mit meiner Musik, um mich herum leere, leicht einge­dellte Sitz­grup­pen. Wenn ich doch nur einen Grund hätte, dich anzu­spre­chen. Das Hupen eines LKWs schreckt mich auf. Der Daniel hat gefragt, unter ande­rem die Suse.
Society
I hope you’re not angry
If I disa­gree

Um das von Anfang an fest­zu­le­gen: Das ist keine CD-Kritik. Sie wusste, dass es zu spät war. Dieser Weg führt ins Nirgendwo. Obwohl er der jüngere war – es fiel auf, doch nur bei genauem Hinse­hen, flüch­tige Beob­ach­ter hätten die Alters­hier­ar­chie von Paul und Cleo auch durch­aus verwech­seln können – hatte Paul schon immer die Rolle des Durch­set­zers inne. Sie rede­ten nicht viel. Camden Town Market. Ich dachte mir, ich könnte einfach einen Regen­bo­gen auf die Wolken malen, als sie mich gefragt haben, ob sie dir was ausrich­ten können. Wenn du einen Menschen aus deinem Leben noch ein Mal wieder­se­hen könn­test, wen? Viel­leicht besteht der Sinn des Lebens einfach darin, so viele Menschen wie möglich zu finden, die einem dieses beson­dere Gebor­gen­heits­ge­fühl geben, ohne sich dafür anstren­gen zu müssen. Ich will nicht nach Hause gebracht werden. Und am Ende liegst du in irgend­ei­ner Stadt in irgend­ei­nem Haus in irgend­ei­nem Bett und hörst dem Leben zu. “Wie lange ist es her?” Man müsste immer schrei­ben können. (A song for a lover of long ago.) Wieso ist das Leben ande­rer Menschen inter­essan­ter als das eigene? Liebe M., drei Tage ist es her, seit­dem du in den Zug gestie­gen bist. Ankom­men hat sehr viel mit der rela­ti­ven Nähe von Menschen zu tun. Hast du dich nicht auch schon unzähl­bar oft gefragt, ob man wirk­lich gleich­zei­tig lachen, weinen, etwas wollen und unter keinen Umstän­den wollen kann? Gerade eben noch war die Stadt da.
No alarms and no surpri­ses.

Es gibt Unmen­gen Lieder, von denen ich gerne wüsste, wie sie entstan­den sind. Ich liege auf der Couch und versu­che gegen meinen Kopf zu gewin­nen. Es gibt Musik­vi­deos.
But right now ever­y­thing you want is wrong
And right now all your dreams are waking up,
Right now I wish I could follow you
To the shores of free­dom.

Darfst du mich anfas­sen? Wenn die tage trüber werden, werde ich dich nicht mehr so gut erken­nen. Er hatte die Blät­ter wieder auf den Tisch gewor­fen, unacht­sam, Knicke provo­zie­rend. Erst wollte ich eine eigene Herbst­play­liste machen und online stel­len, doch hat dazu zum rich­ti­gen Zeit­punkt die nötige Muse gefehlt. Norma­ler­weise benutze ich nur selbst gemachte Fotos als Hinter­grund­bil­der auf meinen Compu­tern. Dann fehlen die Gedan­ken. Es gibt ja diese Meta-Evan­ge­lis­ten, die der Meinung sind, der Sinn und Zweck der Welt sei, sie über alle Ebenen hinweg zu vertag­gen. Ich besitze ein iPhone 3GS, damit habe ich zwar den Vorteil des anwen­der­sei­ti­gen, kontrol­lier­ten Multi­tas­kings nutzen können, als Apple sein iOS in der Version 4 veröf­fent­lichte, der extrem gestie­gene Ressour­cen­be­darf fiel jedoch nur all zu häufig auf. Der Moment, in dem sich der ganze Körper in eine andere Welt zu bege­ben scheint, der Moment, in dem aus den Laut­spre­chern ein fast verges­se­nes, vor Jahren zuletzt gehör­tes Lied erklingt, der Moment, in dem alles kurz inne hält, nur, um die Sinne­ser­fah­rung aufsau­gen zu können, um nichts zu verpas­sen, um in weni­gen Sekun­den ein ganzes Leben zu leben und doch keine Zeit zu verlie­ren, um gleich­zei­tig über­all und nirgendwo zu sein und trotz­dem mit beiden Beinen fest im Boden zu stehen, der Moment also, in dem ein neuer Lebens­ab­schnitt beginnt.

Einhun­dert erste Sätze.
 

The Way We Get By

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:50 min

Der Moment, in dem sich der ganze Körper in eine andere Welt zu bege­ben scheint, der Moment, in dem aus den Laut­spre­chern ein fast verges­se­nes, vor Jahren zuletzt gehör­tes Lied erklingt, der Moment, in dem alles kurz inne hält, nur, um die Sinne­ser­fah­rung aufsau­gen zu können, um nichts zu verpas­sen, um in weni­gen Sekun­den ein ganzes Leben zu leben und doch keine Zeit zu verlie­ren, um gleich­zei­tig über­all und nirgendwo zu sein und trotz­dem mit beiden Beinen fest im Boden zu stehen, der Moment also, in dem ein neuer Lebens­ab­schnitt beginnt. Unver­meid­lich.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=m-S4nM5m_Kg[/youtube]

We go out in stormy weather
We rarely prac­tice discern
We make love to some with sin
We seek out the taci­turn
 

X&Y

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:42 min

Dann fehlen die Gedan­ken. Worte sind da, nur nichts, wofür man sie sinn­voll benut­zen könnte. Das Tage­buch liegt offen auf dem Tisch, niemand der es lesen wollen würde, erst recht keiner, der etwas rein schrei­ben wollen würde. Wozu auch.

Manch­mal geht es nicht mehr nur darum nicht zu wissen, was man sagen könnte, wenn etwas nicht in Ordnung ist, oder wem man das sagen könnte, oder wen man um Hilfe bitten könnte, nein, manch­mal geht es in erster Linie darum, heraus­zu­fin­den, was über­haupt ist.

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gfwy8U7sJpA[/youtube]

When some­thing is broken and you try to fix it.
Trying to repair it, anyway you can't.
 

Einmal, da habe ich mein Hinter­grund­bild geän­dert

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:32 min

Norma­ler­weise benutze ich nur selbst gemachte Fotos als Hinter­grund­bil­der auf meinen Compu­tern. Gestern Abend jedoch fand ich über Matt­hias' soup.io einen Blog­post eines Filme­ma­chers, in dem dieser beschreibt, wie er die Hinter­grund­be­leuch­tung eini­ger iPads als Licht­quelle für ein Shoo­ting genutzt hat. Die dabei entstan­de­nen Aufnah­men haben mich so begeis­tert, dass ich kurzer­hand eine auswählte, welche nun meinen Desktop ziert.

[img src="3–180×180"]

 

Herbst­play­lis­ten

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:41 min

Erst wollte ich eine eigene Herbst­play­liste machen und online stel­len, doch hat dazu zum rich­ti­gen Zeit­punkt die nötige Muse gefehlt. Darum gibt es also keine Mean­de­ring Soul Herbst­play­liste, dafür eine Herbst­play­lis­ten­emp­feh­lung.

Die dies­jäh­rige Herbst­play­liste von meinem aller­liebs­ten Lieb­lings­mu­sik­blog: Autumn leaves, autumn stays: Fuel/Friends Fall 2010 Mix

Diese tollen Daytrot­ter Sessi­ons:



Und schließ­lich und endlich und sowieso und über­haupt: Herbst­play­list I: Feist – So Sorry
 

Manuel

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 02:15 min

Er hatte die Blät­ter wieder auf den Tisch gewor­fen, unacht­sam, Knicke provo­zie­rend. Viel­leicht sollte er einfach erst­mal raus gehen, ein, zwei, drei Mal um den Block laufen, atmen und die fünf Seiten dann noch einmal lesen. Das kann sie doch nicht so meinen.

Doch Marie meinte jedes Wort in dem Brief, bis auf eines. Liebe. Die meinte sie nicht mehr. Sie hatte versucht, über viele Absätze hinweg, zu erklä­ren, warum, zu erklä­ren, was fehlt und insbe­son­dere zu erklä­ren, was ist und was blei­ben sollte.

Manuel hatte alles verstan­den bis auf diese eine Sache. Sie waren doch so glück­lich gewe­sen. (Ich war glück­lich Manuel, ich bin glück­lich, ich will mit dir weiter­hin glück­lich sein.) Warum, wie konnte, wie will Marie glück­lich mit ihm sein, wenn sie nicht mehr mit ihm sein will? Er versuchte zu verste­hen. (Du hast mich immer verstan­den, und wenn du mal nicht wuss­test, was zu tun ist, oder wie du helfen kannst, hast du trotz­dem nicht aufge­ge­ben, sondern versucht eine Lösung zu finden.) Dies­mal verstand er nicht. Dieses eine Mal verstand Manuel Marie nicht. Nicht weil er nicht gekonnt hätte, nein, er wollte nicht. Er wollte nicht, dass sie aus seinem Leben ging. Hätte er doch nur etwas weni­ger zwischen den Zeilen gele­sen.

(Die Haupt­folge meines Entschlus­ses hast du sicher schon — wie immer — heraus gele­sen, doch sollst du, falsch, musst du wissen, dass ich dich nicht loslas­sen können werde, so sehr ich es zu wohl unser beider Wohl eigent­lich sollte.) Da war sie, diese eine Stelle, kurz vorm Ende der vier­ten Seite, die Manuel beharr­lich über­le­sen hatte. Doch genau dort war die Stelle, an der es Marie nahezu gelun­gen war zu schrei­ben, was sie wollte. Dass sie ihn nicht verlie­ren wollte, aber große Angst davor hatte, weil sie sah, wie er sich verän­derte, stand nicht darin. Marie hatte die Hoff­nung, dass er das recht­zei­tig merken würde, wenn nicht, würde sie warten, verges­sen war keine Option.

(Ich werde nicht aufhö­ren können, an dich zu denken und mir regel­mä­ßig sinn­los Sorgen zu machen. Nicht mal, wenn du mich genau darum bitten soll­test. Es geht einfach nicht.)

 

Novem­ber­son­nen­schein

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:50 min

Wenn die tage trüber werden,
Werde ich dich nicht mehr so gut erken­nen.
Viel­leicht siehst du mich
Wenn ich nach dir suche.
Viel­leicht hältst du mich,
Wenn ich dich streife.

Die nächte sind wie immer unnah­bar fern
Und zugleich beängs­ti­gend nah.
Nirgendwo sonst kann man besser selbst sein,
Als zu zweit allein bei nacht.
Immer dann wenn die nacht bei uns ist,
Immer dann bin ich nicht allein.

Am morgen dann der blick von dir.
Du fragst, worüber ich sinniere. ich könnt es dir nicht sagen
Wenn ich es wüsste.
Ich kann dir nichts sagen,
Weil du es schon weist.

Wenn die tage trüber werden,
Werden wir uns dann noch kennen?
Viel­leicht siehst du mich
Wenn ich nach dir suche.
Viel­leicht hältst du mich,
Wenn ich dich streife.

Mit etwas glück
Sehen wir uns wieder.
Im früh­ling viel­leicht.
Da passiert sowas.

 

Fünf Fragen

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:08 min

  1. Darfst du mich anfas­sen?

  2. Darfst du dumme Fragen stel­len?

  3. Darfst du auf der Straße tanzen?

  4. Darfst du einfach so lachen?

  5. Darf ich auch?

 

Honey and the Moon

  • 8 years ago veröffentlicht
  • Erwartete Lesezeit: 00:14 min

[youtube width="425" height="32"]http://www.youtube.com/watch?v=3b_8fSr1YHs[/youtube]

But right now ever­y­thing you want is wrong
And right now all your dreams are waking up,
Right now I wish I could follow you
To the shores of free­dom.