Something

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  • Published 9 years ago

Es gibt Dinge, die brauchen mehr als 1000 Bilder. Von Worten ganz zu schweigen. Meist sind es unbedeutende Kleinigkeiten, durch die man von jetzt auf sofort von der Überholspur geschleudert wird um sich kurze zeit später auf einem merkwürdig überfüllten Standstreifen wiederzufinden. Es sind Momente in denen man sich Fragen stellt, die man niemals aussprechen würde. Denn dann würden sie weh tun und man könnte sie nicht einfach mit einem lässigen Kopfschütteln vertreiben.

In diesen Momenten tauchen sie meistens überraschend auf. Gerade eben noch fragt man sich die absurdesten Dinge, dann kommen fünf Töne aus dem nächstbesten Klangerzeuger und alles ist auf irgendeine Art und Weise wieder gut. Bis zum nächsten Gedanken.

Manch einen Tag geht das von morgens bis abends so. Kein Anfang, kein Ende, kein Weg. Einzig die Klänge bilden ein Drahtseil, an dem man sich durch den Tag hangeln kann. Dann kommen wieder Tage, da weiß man schon vorm wachwerden, dass man gut daran tut, nicht auf solche Wunder zu warten.