Mandelbrot Set

  • Reading time: 1 min
  • Published 7 years ago

Manchmal, wenn ich Google benutze, findet es nicht das, wonach ich suchte. Meist ist das aber überhaupt nicht schlimm, weil dann stattdessen sehr großartige Kunst auf den vorderen Plätzen landet. So zum Beispiel dieses Meisterwerk, gewidmet der Mandelbrot Menge:

Thumbnail for linked media

Watch this video on YouTube.

Mandelbrot Set you're a Rorschach Test on fire
You're a day-glo pterodactyl
You're a heart-shaped box of springs and wire
You're one badass fucking fractal

The Geek Shall Inherit The Earth

  • Reading time: 1 min
  • Published 7 years ago
Thumbnail for linked media

Watch this video

Es tut weh, so zu sein, wie du solltest
Es tut weh, zu sein, wie du bist
Aber wenn der Quarterback kommt
Um dir die Brille abzunehmen
Sag ihm: „Danke, die bleibt, wo sie ist!“

Alaskanisierung, die

  • Reading time: 1 min
  • Published 7 years ago

Alaskanisierung, die:

Fortwährend mehr Bücher der eigenen Sammlung hinzufügen, als man jemals in einem Leben lesen kann.

Über Freiheit

  • Reading time: 2 min
  • Published 7 years ago

Ich möchte frei sein.
Dieser kurze Satz würde an und für sich reichen, um im groben die halbe Menschheitsgeschichte zusammenzufassen.

Ich möchte frei sein.
In meinem Lateinunterricht lernte ich das wunderschöne Verb vacare kennen. Frei sein von etwas. Doch von was? Vom unmittelbaren, persönlichen Umfeld, von Sorgen jeglicher Art oder vom Glauben an das Gute im Menschen?

Ich möchte frei sein.
Gut und richtig frei. Man kann ja auch falsch frei sein. Das nennt man dann meist große Errungenschaft der Menschheit und das hat meist sehr viel mit Ansichten älterer Herren zu tun. Leider.

Stop. Zurückspulen. Bis zum Anschlag des Bandanlaufstückes. Klack. Erneute Wiedergabe.

Ich möchte frei sein.
Diese vier Worte könnten mein Leben mehr als zwei Mal um 180 Grad drehen, wenn die Menschheit nicht so unfassbar intelligent gewesen wäre, den Konjunktiv zu erfinden.

Ich möchte frei sein.
Freiheit. Eines der großen Ideale, sowohl in der Kunst als auch in Politik und Gesellschaft. Und doch auch: Freiheit, reine Einbildung?

Ich möchte frei sein.
Doch bin ich weniger frei, wenn ich nicht auch manchmal nicht frei sein will?

Ich möchte frei sein, gut und richtig frei, verantwortungsvoll, wissend, was Freiheit bedeutet, ständig in dem Bewusstsein, dass es kein zurück mehr gibt, wenn der Kampf für Freiheit einmal begonnen hat. Denn ein Kampf ist es, immer.

Frei sein wollen ist bestimmt nobel, aber eigentlich, eigentlich möchte ich nur leben.

Doch, wie lebt man?

Ashy Birthday

  • Reading time: 1 min
  • Published 7 years ago

Hallo awesomes Mensch!

Ich drücke Dich, ganz fest, ganz fest. Ich glaube nämlich an Feen und daran, dass Du eine bist. Zumindest stelle ich mir Feen so vor, wie Dich. Immer für alle da, immer stark und immer noch ein paar zynische Worte auf den Lippen.

Flieg heute mal ein paar extra Loopings für Dich, schau Dir an, was Du alles schon großartiges vollbracht hast und vor allem: lass Dich feiern!

I would have every young woman of your condition in life acquainted with the manners and amusements of London.

Jane Austen - Sense and Sensibility



Kunst ist leise

  • Reading time: 2 min
  • Published 7 years ago

Gute Musik muss nicht laut sein, nur weil sie live gespielt wird. Stellen Bands wie Broken Social Scene oder Lambchop bei Bedarf auch eindrucksvoll unter Beweis.

Leider ist das nicht die öffentliche Meinung. Die öffentliche Meinung ist, dass Musik laut sein muss, wenn sie live gespielt wird. Was natürlich auch heißt, dass ein Künstler live so dermaßen betrunken sein kann, dass es nichts macht, wenn er zwanzig mal daneben haut, weil es ja eh so laut ist, dass man die Fehler nicht mehr hört. Kunst ist das nicht mehr. Und im Grunde habe ich auch keinen Respekt vor Menschen, die ihre Musik, in die nach meinem Kunst- und Musikverständnis ihr Herzblut geflossen ist, so derart verhunzt darbieten.

Kunst ist leise. Wahre Kunst berührt ohne zu berühren, hinterlässt Eindrücke ohne zu bleiben und ist doch ewig. Wahre Kunst spürt man in einem Moment, das ist so ähnlich, wie wenn Leute sagen, es sei Liebe auf den ersten Blick. Nur anders. Denn der Moment, in dem man Kunst spürt, ist in sich eine Ewigkeit. Der Moment, in dem man berührt wird, verändert alles. Immer wieder. Und doch ist er immer genauso greifbar wie unfassbar fern. Nicht haltbar, aber spürbar. Leise eben. Nicht laut.

All I ever wanted

  • Reading time: 1 min
  • Published 7 years ago
Thumbnail for linked media

Watch this video

And I'd be lying if I said that I didn't find it exciting,
your eyes so lit, your face so warm and inviting.

Jahresendmeinungsäußerung

  • Reading time: 1 min
  • Published 7 years ago

Zeit vergeht ja auch irgendwie immer schneller. Und Verlust und Veränderung waren selten so nah beieinander wie in diesem Jahr.

Amy Winehouse, Elizabeth Taylor, Steve Jobs. Nicht nur Namen, sondern Menschen, die nicht vergessen werden werden.

Tunesien, Ägypten, Wall Street. Ein neues Gesellschaftsbewusstsein. Nicht nur vereinzelt, sondern weltweit und ungebrochen.

Und nicht zuletzt landet immer wieder dieses eine Bild im Kopf.

Im Moment

  • Reading time: 2 min
  • Published 7 years ago

Einen Schritt zu weit gehen und dann einfach fallen lassen und nicht zum Rand der Klippe zurück blicken, dich noch sehen, in Gedanken, oben stehend, in Panik herab in die Tiefe schauend. Zögernd. Würdest du hinterher springen, wenn ich deine große Liebe wäre?

Es gibt Fragen, die sollte man sich nicht stellen. Erst recht nicht mitten in der Nacht in einem zu leeren Zimmer in einer zu leeren Wohnung in einer zu wachen Straße in einer just in diesem Moment zu lauten Stadt. Dass es nie ruhig ist und im Grunde auch keine Felsklippen gibt, von denen man springen könnte, ist ein entscheidender Vorteil guter Städte. Ruhe ist sowieso oft sehr gefährlich. Wenn es zu ruhig ist, kommt man viel zu schnell auf die absolut törichte Idee, über das eigene Leben nachzudenken. Dann wendet man alle möglichen nie geschriebenen und noch viel mehr ungesagte Worte und Sätze in Herz und Kopf umher, in der schnell schwindenden Hoffnung, das alles könnte doch noch irgendwie reparabel sein. Aber es ist nicht reparabel. Nicht nur nicht diesmal. Nie.

Wenn die Vergangenheit veränderbar wäre wäre die Zukunft nicht lebbar. Ja, sogar die Gegenwart wäre beständig nur ein Schatten ihrer selbst, ununterbrochen im Wandel durch die in unseren Augen unbedingterweise nie perfekte Vergangenheit. Warum es nie perfekt sein kann? Man könnte jetzt hochwissenschaftlich werden und Gödel anführen oder den Energieerhaltungssatz. Oder schlicht und einfach anmerken, dass Perfektion in Momenten lebt, in diesen jedoch unsterblich ist.

Ich brauche nicht zurücksehen. Du bist hinterher gesprungen. Für den perfekten Moment.

Schokoweihnachtsmänner

  • Reading time: 2 min
  • Published 7 years ago

"Ich will aber jetzt einen Schokoweihnachtsmann essen! Ich will ich will ich will!"
"Aber die Weihnachtsmänner sind alle Schatzi, du hast sie mal wieder alle schon gegessen."
"Dann will ich ein Rentier."
"Aber…"
"Ich will ich will ich will"
"Aber…"
"Wa-wa-wa-warum haben Schokoweihnachtsmänner keine Rentiere?"
"Weil du sonst fett wirst."

Ich dachte, das wäre es gewesen. Natürlich, beleidigend, aber wen kümmert das schon. Diskussionen über Schokolade werden früher oder später immer beleidigend. Weil einfach nie genug da ist. Wie mit den Schokoweihnachtsmännern. Nie reichen sie. Natürlich, bis kurz vor Ostern oder so ist meist noch einer übrig, aber irgendwann sind sie eben alle. Und was dann? Man kann doch nicht ohne Schokoweihnachtsmänner leben! Wenigstens davon sollte es immer genug geben, wenn sich schon der echte nie irgendwo zu erkennen gibt!

Was wäre, wenn sie nicht allein wären? Also die Schokoweihnachtsmänner. Wenn sie immer im Schlitten kämen, mit Dasher und Dancer und Prancer und Vixen, Comet und Cupid und Donder und Blitzen. Was wäre, wenn es Schokorentiere gäbe?
Weihnachtswunderland für immer wäre das. Und ganz nebenbei eine Marktlücke deren bisherige Nichtentdeckung mich gerade zu erschüttert. Für mehr Schokorentiere!

Was allerdings bleibt, wenn man die Weihnachtszauberei im Magen hat, ist die bohrende Frage, warum nicht zur Abwechslung mal die Schokowesen fett werden, anstatt einem selbst. Es ist ja nicht so, dass ich nicht darauf eingestellt wäre, wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen und so. Aber eigentlich geht es doch genau darum. Den Schaden hat doch die Schokolade. Die macht uns doch fett. Warum macht sie das nicht mit sich selber und lässt uns in Ruhe (und Mengen) genießen? Ziemlich gemein, das.