I'm Still Here

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  • Published 11 years ago

Newsletter sind ja an und für sich ein schon fast ausgestorbenes Informationsformat. Ein paar interessante gibt es aber dann doch noch. Für mich zum Beispiel den von Kula Shaker. In dessen neuester Ausgabe schrieben sie, dass es einen neuen Song und bald auch ein neues Album geben wird.

Warum?

Weil Kula Shaker einzigartig sind. Aber gut. Das wird nicht reichen. Einzigartig sollte jede Band, sollte jeder Künstler sein, wenn er sich behaupten möchte. Das war schon immer so und das wird mit der zunehmenden Medienverfügbarkeit und Bereitstellungsmöglichkeit immer wichtiger. Zurück zu Kula Shaker. Historisch betrachtet könnte man sagen, dass Kula Shaker eine der vielen Britpop-Bands sind. Andererseits, was sagt das schon. Zwischen Suede, Oasis, Radiohead, Supergrass, Pulp, Blur, Kula Shaker und den vielen anderen gibt es letztendlich nicht so sehr viele (musikalische) Gemeinsamkeiten. Was Kula Shaker auszeichnet - einzigartig macht - ist eine Verknüpfung die es in der Form bei britischer Musik zuletzt bei den Beatles gab. Ein Wort: Indien.

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Man hört es raus, aus jedem Wort, aus jedem Ton, aus jeden Lied. Der Frontmann und vornehmliche Songschreiber Crispian Mills hat einige Zeit seines Lebens in Indien verbracht und schafft es zusammen mit dem Rest der Band immer wieder Konzepte traditionell indischer Musik mit mehr oder weniger modernem Rock, manchmal sogar fast Elektro-Pop zu verbinden. Natürlich sind nicht alle Stücke gleich gut, doch im großen und ganzen ist Kula Shaker eine verlässliche Größe wenn es um tiefsinnige Texte geht die möglichst keine eintönige musikalische Untermalung haben sondern durch die Musik zu einem zweiten Leben außerhalb ihres reinen Textdaseins erweckt werden.

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